Deutsche Tageszeitung - Dänische Königin Margrethe II. setzt Staatsbesuch in München fort

Dänische Königin Margrethe II. setzt Staatsbesuch in München fort


Dänische Königin Margrethe II. setzt Staatsbesuch in München fort
Dänische Königin Margrethe II. setzt Staatsbesuch in München fort / Foto: ©

Die dänische Königin Margrethe II. setzt ab Freitag (13.45 Uhr) ihren Deutschlandbesuch nach einer Reihe von Terminen in Berlin in München fort. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird die Monarchin im Königsbauhof der Münchner Residenz begrüßen. Dabei sollen ihr die Ehrenkompanie der bayerischen Gebirgsschützen, der Tölzer Knabenchor und eine Abordnung der bayerischen Trachtenverbände die Ehre entlang eines roten Teppichs erweisen.

Textgröße ändern:

Ein Staatsbankett und einen öffentlichen Empfang vor Schaulustigen sagte die Staatskanzlei wegen der Corona-Lage kurzfristig ab. Margrethe II. wird sich im Anschluss an die Begrüßung in das Gästebuch der bayerischen Staatsregierung eintragen. Außerdem will sie die Münchner Glyptothek besuchen, eine international bedeutsame Sammlung antiker Kunstwerke. Der Staatsbesuch endet am Samstag mit einem Besuch in der Akademie der bildenden Künste in München.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Mögliche Anschlagspläne in Großbritannien: Offenbar kein Sprengstoff gefunden

Das Rätselraten über mögliche Anschlagspläne an einem auch von den USA genutzten britischen Militärstützpunkt im Südwesten Englands geht weiter: Am Luftwaffenstützpunkt Fairford waren am Dienstag weiter bewaffnete Polizisten im Einsatz, auch ein nahegelegenes Dorf war weiter abgeriegelt. Britische Medien berichteten allerdings, in den in der Nähe des Stützpunkts beschlagnahmten Fahrzeugen sei kein Sprengstoff gefunden worden. Fünf Verdächtige waren bereits am Montag wieder freigelassen worden.

OVG: Bundesländer dürfen individuelles Messerverbot verhängen - Keine Bundeskompetenz

Die Polizei in den Bundesländern kann laut einem Urteil des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) auch mehrjährige individuelle Messerverbote erlassen. Es gebe keine die Befugnisse der Länder einschränkende Kompetenz des Bundes, entschied das Gericht in einer am Dienstag in Münster verkündeten Entscheidung und hob damit eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf auf. Damit war es der Wuppertaler Polizei erlaubt, einem wegen mehrerer Messerdelikte auffällig gewordenen 20-Jährigen für drei Jahre in Wuppertal, Solingen und Remscheid ein Messerverbot aufzuerlegen.

Faustschlag während Jubelkorsos in Berlin: Polizist zu Geldstrafe verurteilt

Weil er am Rande eines Jubelkorsos in Berlin nach einem türkischen Fußballspiel einen Mann geschlagen haben soll, ist ein Polizist zu einer Geldstrafe von 6300 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 28-Jährigen am Dienstag der versuchten Körperverletzung im Amt schuldig.

71-Jähriger in den USA nach vier Jahrzehnten im Todestrakt freigelassen

Nach mehr als vier Jahrzehnten im Todestrakt ist ein wegen Mordes verurteilter 71-Jähriger in den USA aus dem Gefängnis freigekommen. "Der Staat hat ihm 41 Jahre seines Lebens genommen und ihn dem Grauen unterworfen, mehr als 40 Jahre im Todestrakt zu sein, aber heute Abend ist er endlich zuhause", erklärte der Anwalt von Douglas Carter, Neal Hamilton.

Textgröße ändern: