Deutsche Tageszeitung - RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 362,2

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 362,2


RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 362,2
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 362,2 / Foto: ©

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 362,2 und erreichte damit den 13. Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Freitag hatte die Inzidenz bei 340,7 gelegen, am Samstag vergangener Woche hatte er noch 277,4 betragen.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Am 8. November hatte der Wert erstmals die Schwelle von 200 überschritten, die bis dahin die Höchstmarke seit Beginn der Pandemie gewesen war. Seitdem wurden täglich neue Höchstwerte registriert.

Wie das RKI am Samstag weiter mitteilte, wurden bundesweit binnen 24 Stunden 63.924 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie in Deutschland stieg demnach um 248 auf 98.987 Fälle.

Als neuen wichtigen Maßstab für die Corona-Maßnahmen haben Bund und Länder zudem die Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Am Freitag lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,34, am Donnerstag war sie mit 5,3 angegeben worden. Die Hospitalisierungsinzidenz des aktuellen Tages wird in der Regel erst am Vormittag veröffentlicht.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie beträgt nun 5.312.215. Die Zahl der von Covid-19 Genesenen gibt das RKI mit etwa 4.610.300 an.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde von Bundestag und Bundesrat gerade ein neues Infektionsschutzgesetz verabschiedet. Die Novelle sieht vor, dass Menschen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln gegen Corona geimpft, von Covid-19 genesen oder negativ auf das Virus getestet sein müssen (3G-Regel). Zudem können die Bundesländer Maßnahmen wie Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen beibehalten. Bayern und Sachsen haben wegen hoher Fallzahlen unter anderem die Absage ihrer Weihnachtsmärkte beschlossen.

(O.Tatarinov--DTZ)

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