Deutsche Tageszeitung - Britische Regierung verurteilt "Abzockerei" bei Corona-Tests

Britische Regierung verurteilt "Abzockerei" bei Corona-Tests


Britische Regierung verurteilt "Abzockerei" bei Corona-Tests
Britische Regierung verurteilt "Abzockerei" bei Corona-Tests / Foto: ©

Die britische Regierung hat am Mittwoch die Ausbeutung von Reisenden durch private Corona-Testzentren als "Abzockerei" verurteilt. Andrew Tyrie, Mitglied des Oberhauses, beklagte in der BBC außerdem "irreführende Werbung" im Internet, schlechten Service und überhöhte Preise bei den Tests. Das Gesundheitsministerium bezeichnete es daraufhin als "inakzeptabel", wenn private Unternehmen in dieser Sache "Profit" auf Kosten von Urlaubern machten.

Textgröße ändern:

Seit der Ausbreitung der Omikron-Variante des Virus wird in Großbritannien die Vorlage immer neuer Tests verlangt. Außer der Vorlage eines Tests zwei Tage nach der Einreise ist nunmehr die Vorlage eines Tests erforderlich, der vor der Abreise gemacht wurde. Dabei kommen die zurückkehrenden Reisenden insbesondere bei Reisen ins Ausland nicht um Tests bei Privatunternehmen herum.

Nachdem sich zahlreiche Bürger darüber beschwerten, dass Test-Ergebnisse zu spät oder überhaupt nicht eingingen, hatte die Aufsichtsbehörde im September auf das Risiko eines "nach unten gerichteten Wettbewerbs" hingewiesen und Untersuchungen bei mehreren Anbietern eingeleitet. Das Gesundheitsministerium erklärte, Anbieter mit mangelnden Leistungen würden von der amtlichen Webseite gestrichen.

Der ehemalige Leiter der britischen Marktaufsichtsbehörde Tyrie sagte, wenn die Missstände vor den Weihnachtsfeiertagen nicht abgestellt würden, wäre dies "skandalös". Der britische Reisesektor warnte, die hohen Kosten für die Covid-Tests schreckten potenzielle Reisende ab und die betroffenen Unternehmen könnten pleitegehen.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Todesfahrt bei CSD in Berlin - Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger

Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern. Ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger sei identifiziert worden.

Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert

Nach dem tödlichen Angriff beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger identifiziert worden. Ein Polizeisprecher sagte in der Nacht zum Sonntag, ein Tatverdächtiger sei "identifiziert", aber noch nicht festgenommen worden. Der Verdächtige ist demnach "polizeibekannt als Angehöriger des islamistischen Milieus hier in Berlin".

Polizei: Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert

Nach dem tödlichen Angriff beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger identifiziert worden. Ein Polizeisprecher sagte in der Nacht zum Sonntag, ein Tatverdächtiger sei "identifiziert", aber noch nicht festgenommen worden. Er solle "Angehöriger des islamistischen Milieus" sein.

Fahrzeug rast bei CSD in Menschenmenge - Mindestens ein Toter

Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern.

Textgröße ändern: