Deutsche Tageszeitung - Kimmich will sich gegen Coronavirus impfen lassen

Kimmich will sich gegen Coronavirus impfen lassen


Kimmich will sich gegen Coronavirus impfen lassen
Kimmich will sich gegen Coronavirus impfen lassen / Foto: ©

Nach einer Coronainfektion will sich Fußball-Profi Joshua Kimmich nun doch impfen lassen. In einem Interview für die ZDF-Sendung "Sportstudio Reportage", die am Sonntagnachmittag ausgestrahlt werden sollte, bedauerte Kimmich, dass er sich nicht früher zu diesem Schritt entschlossen habe. "Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen", sagte der 26-Jährige.

Textgröße ändern:

Kimmich spielt beim FC Bayern München. Erst vor wenigen Tagen hatte der Bundesligaverein mitgeteilt, dass sein Mittelfeldspieler nach einer Coronainfektion "aufgrund von leichten Infiltrationen in der Lunge" noch bis Jahresende ausfällt. Kimmich kann demnach derzeit noch nicht wieder voll trainieren. Es gehe ihm aber gut.

Kimmich hatte im Oktober vor dem Hintergrund zunehmend hitziger Debatten über Impfgegner und fehlende Fortschritte der deutschen Impfkampagne für Aufsehen gesorgt, als er öffentlich "persönliche Bedenken" bezüglich einer Coronaimpfung äußerte. Die Diskussion erreichte dabei sogar die Ebene der damaligen Bundesregierung.

Diese äußerte im Oktober die Hoffnung, dass sich Kimmich doch noch impfen lasse; Regierungssprecher Steffen Seibert verwies auf "klare und überzeugende Antworten von nationalen und internationalen Experten". Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, rief in der Debatte dazu auf, Impf-Skeptiker und Menschen mit Bedenken zu überzeugen, statt sie unter Druck zu setzen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Eurojackpot geknackt: Gut 71 Millionen Euro gehen nach Spanien

Der Eurojackpot mit mehr als 71 Millionen Euro ist von einer Spielerin oder einem Spieler aus Spanien geknackt worden. Wie die Westdeutsche Lotterie am Freitag in Münster mitteilte, kann sich die Gewinnerin oder der Gewinner über 71.262.143,10 Euro freuen. Demnach hatte sie oder er in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 4, 6, 8, 17 und 22 sowie die Eurozahlen 7 und 10.

Sechs Tote und mindestens 16 Verletzte bei Gewalt im Westjordanland

Bei gewaltsamen Konfrontationen im Norden des besetzten Westjordanlands sind am Freitag zwei Israelis und vier Palästinenser getötet sowie mindestens 16 Menschen verletzt worden. Sechs Menschen kamen im Dorf Tell nahe der Siedlung Havat Gilad ums Leben, bei weiteren Vorfällen in Farata und Sarra meldete der Palästinensische Rote Halbmond zehn Verletzte. Im Anschluss kündigte die israelische Armee einen "umfangreichen Anti-Terror-Einsatz" an.

Trump: EU wird "sehr hohen Preis" für Google-Rekordstrafe zahlen

US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union wegen einer neuen Wettbewerbsstrafe für den Google-Konzern mit erhöhten Zöllen gedroht. Die EU werde einen "sehr hohen Preis" für die Rekordbuße von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er kündigte eine neue Zolluntersuchung gegen die EU an und begründete diese mit dem angeblichen "Ausrauben amerikanischer Unternehmen" und damit auch der Steuerzahler.

Streit um enteignete Wiese im Tagebau Hambach: Umweltverband scheitert vor Gericht

Der Umweltverband BUND ist vor dem nordrein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster mit einer Klage gegen die Enteignung einer Wiese im Tagebau Hambach gescheitert. Das Gericht wies die Klage laut Mitteilung vom Freitag ab. Zwar soll unter der Wiese nach der geänderten Tagebauplanung keine Braunkohle mehr abgebaut werden. Die Fläche soll aber weiterhin abgebaggert werden, um Erdmassen für die Böschungen eines geplanten Sees zu gewinnen.

Textgröße ändern: