Deutsche Tageszeitung - Fünf Tote bei Feuer in Haus mit Sozialwohnungen auf La Réunion

Fünf Tote bei Feuer in Haus mit Sozialwohnungen auf La Réunion


Fünf Tote bei Feuer in Haus mit Sozialwohnungen auf La Réunion
Fünf Tote bei Feuer in Haus mit Sozialwohnungen auf La Réunion / Foto: ©

Bei einem verheerenden Brand auf der beliebten Urlauberinsel La Réunion sind fünf Menschen ums Leben gekommen. "Zum jetzigen Zeitpunkt steht die Identität dieser Personen nicht fest", erklärten die Behörden der im Indischen Ozean liegenden und zu Frankreich gehörenden Insel. Zwei Menschen seien lebensgefährlich verletzt worden, 19 weitere schwer verletzt.

Textgröße ändern:

Das Feuer brach den Angaben zufolge in der Nacht zum Montag in einem Gebäude mit Sozialwohnungen in der Hauptstadt Saint-Denis aus. Die Brandursache war laut Behördenangaben zunächst unklar. Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, Frédédic Léguiller, mitteilte, breitete sich das Feuer rasant über hölzerne Strukturen aus. Videos in Online-Netzwerken zeigten, dass das brennende Haus von mehreren Standpunkten in der Stadt aus zu sehen war.

"Ich wurde von einem Knacken geweckt, ich habe es nicht sofort einordnen können und dann habe ich die Flammen gesehen. Ich schrie, um meine Familie zu wecken", sagte Jeysone, ein etwa 20-jähriger Mann, der im vierten Stock wohnte. Er habe sich nach draußen retten können, "aber ich weiß nicht, was mit den Nachbarn geschehen ist".

Laut Angaben der Feuerwehr wurden mehr als 300 Mieter in Sicherheit gebracht. Rund hundert Wohnungen seien von dem Feuer zerstört worden.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Sechs Tote und mindestens 16 Verletzte bei Gewalt im Westjordanland

Bei gewaltsamen Konfrontationen im Norden des besetzten Westjordanlands sind am Freitag zwei Israelis und vier Palästinenser getötet sowie mindestens 16 Menschen verletzt worden. Sechs Menschen kamen im Dorf Tell nahe der Siedlung Havat Gilad ums Leben, bei weiteren Vorfällen in Farata und Sarra meldete der Palästinensische Rote Halbmond zehn Verletzte. Im Anschluss kündigte die israelische Armee einen "umfangreichen Anti-Terror-Einsatz" an.

Trump: EU wird "sehr hohen Preis" für Google-Rekordstrafe zahlen

US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union wegen einer neuen Wettbewerbsstrafe für den Google-Konzern mit erhöhten Zöllen gedroht. Die EU werde einen "sehr hohen Preis" für die Rekordbuße von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er kündigte eine neue Zolluntersuchung gegen die EU an und begründete diese mit dem angeblichen "Ausrauben amerikanischer Unternehmen" und damit auch der Steuerzahler.

Streit um enteignete Wiese im Tagebau Hambach: Umweltverband scheitert vor Gericht

Der Umweltverband BUND ist vor dem nordrein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster mit einer Klage gegen die Enteignung einer Wiese im Tagebau Hambach gescheitert. Das Gericht wies die Klage laut Mitteilung vom Freitag ab. Zwar soll unter der Wiese nach der geänderten Tagebauplanung keine Braunkohle mehr abgebaut werden. Die Fläche soll aber weiterhin abgebaggert werden, um Erdmassen für die Böschungen eines geplanten Sees zu gewinnen.

Grüne zu Karlsruher Urteil um Aufnahmeprogramm: Beendet Dobrindts Willkür

Die Grünen sehen den Erfolg einer Afghanin mit deutscher Aufnahmezusage vor dem Bundesverfassungsgericht als "schmerzhafte Niederlage" für Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Für dessen Ressort "zählten die Schlagzeilen über harte Migrationspolitik zuletzt offenbar mehr als das Schutzversprechen eines Rechtsstaats", sagte Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Genau diese Willkür beendet Karlsruhe jetzt."

Textgröße ändern: