Deutsche Tageszeitung - Dreijährige bei Zugfahrt in Niedersachsen von Familie getrennt

Dreijährige bei Zugfahrt in Niedersachsen von Familie getrennt


Dreijährige bei Zugfahrt in Niedersachsen von Familie getrennt
Dreijährige bei Zugfahrt in Niedersachsen von Familie getrennt / Foto: ©

Eine Dreijährige ist während einer Zugfahrt im Bahnhof von Bad Bentheim von ihrer Familie getrennt worden. Wie die Bundespolizei in der niedersächsischen Stadt am Montag mitteilte, vergaßen die Eltern das Mädchen beim Einsteigen in einen Regionalzug. Demnach mussten sie außerdem mehrere weitere Kinder sowie Gepäckstücke in die Bahn bringen und übersahen dabei offenbar ihre dreijährige Tochter. Diese blieb allein am Bahnsteig zurück.

Textgröße ändern:

Ein Mitarbeiter eines Reisebüros wurde auf das verängstigte Kind aufmerksam und verständigte die Bundespolizei. Während die Beamten das Kind in Obhut nahmen, erreichte sie ein Anruf aus dem Zug, in dem die Eltern Alarm geschlagen hatten. Bundespolizisten fuhren das Mädchen mit dem Streifenwagen zur nächsten Haltestelle des Zugs und sorgten für die Wiedervereinigung mit der erleichterten Familie. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Freitag.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: