Deutsche Tageszeitung - Streit auf niedersächsischer Autobahn - Beifahrer steigt aus und wird überrollt

Streit auf niedersächsischer Autobahn - Beifahrer steigt aus und wird überrollt


Streit auf niedersächsischer Autobahn - Beifahrer steigt aus und wird überrollt
Streit auf niedersächsischer Autobahn - Beifahrer steigt aus und wird überrollt / Foto: ©

Offenbar nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin ist ein 26-Jähriger auf einer niedersächsischen Autobahn aus einem Auto ausgestiegen und von einem anderen Wagen überrollt worden. Der Mann sei tödlich verletzt worden, teilte die Polizei am Montag in Braunschweig mit. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht zum Sonntag auf der Autobahn 2 bei Braunschweig während der Rückfahrt von einer Weihnachtsfeier.

Textgröße ändern:

Die Lebensgefährtin des Manns hatte ihren angetrunkenen Partner nach Angaben der Polizei von der Feier abgeholt und war mit diesem als Beifahrer über die A2 nach Hause gefahren. Wie die Ermittler weiter mitteilten, kam es "offensichtlich" zu einem Streit, in dessen Verlauf der 26-Jährige ausstieg und auf die Fahrbahn lief.

Ein nachfolgendes Fahrzeug erfasste den dunkel gekleideten Mann, der in Folge seiner schweren Verletzungen trotz aller Bemühungen von Rettungskräften noch an der Unfallstelle starb. Die genauen Umstände des Geschehens werden weiter von der Polizei ermittelt, auch ein Unfallsachverständiger wurde von den Beamten hinzugezogen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: