Deutsche Tageszeitung - Autofahrer fährt 21-Jährige in Euskirchen offenbar mehrfach vorsätzlich an

Autofahrer fährt 21-Jährige in Euskirchen offenbar mehrfach vorsätzlich an


Autofahrer fährt 21-Jährige in Euskirchen offenbar mehrfach vorsätzlich an
Autofahrer fährt 21-Jährige in Euskirchen offenbar mehrfach vorsätzlich an / Foto: ©

In Mechernich in Nordrhein-Westfalen hat ein Autofahrer offenbar mehrfach und vorsätzlich eine 21-Jährige angefahren und verletzt. Nach ersten Ermittlungen wollte die Frau am vergangenen Mittwoch zu Fuß eine Straße überqueren, wobei sie offenbar absichtlich von einem dunklen Auto mit Euskirchener Kennzeichen angefahren wurde, wie die Polizei in Euskirchen am Montag mitteilte. Zeugenaussagen zufolge stürzte sie auf den Gehweg. Danach hbe sich der Vorgang "mehrfach" wiederholt.

Textgröße ändern:

Schließlich sei die 21-Jährige auf die Motorhaube des Autos aufgeladen worden und vom fahrenden Auto auf die Straße gestürzt, wo sie verletzt liegen geblieben sei. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, konnte jedoch den Angaben zufolge inzwischen ermittelt werden.

Die Polizei begann eine Suche nach weiteren möglichen Zeugen, um zu überprüfen, ob sich der Vorfall wirklich wie von Augenzeugen geschildert zutrug, wie ein Polizeisprecher erklärte. Mithilfe weiterer Zeugenaussagen sollen auch die Hintergründe der Tat aufgeklärt werden. Die Frau wurde nicht lebensgefährlich verletzt.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Trump: EU wird "sehr hohen Preis" für Google-Rekordstrafe zahlen

US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union wegen einer neuen Wettbewerbsstrafe für den Google-Konzern mit erhöhten Zöllen gedroht. Die EU werde einen "sehr hohen Preis" für die Rekordbuße von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er kündigte eine neue Zolluntersuchung gegen die EU an und begründete diese mit dem angeblichen "Ausrauben amerikanischer Unternehmen" und damit auch der Steuerzahler.

Streit um enteignete Wiese im Tagebau Hambach: Umweltverband scheitert vor Gericht

Der Umweltverband BUND ist vor dem nordrein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster mit einer Klage gegen die Enteignung einer Wiese im Tagebau Hambach gescheitert. Das Gericht wies die Klage laut Mitteilung vom Freitag ab. Zwar soll unter der Wiese nach der geänderten Tagebauplanung keine Braunkohle mehr abgebaut werden. Die Fläche soll aber weiterhin abgebaggert werden, um Erdmassen für die Böschungen eines geplanten Sees zu gewinnen.

Grüne zu Karlsruher Urteil um Aufnahmeprogramm: Beendet Dobrindts Willkür

Die Grünen sehen den Erfolg einer Afghanin mit deutscher Aufnahmezusage vor dem Bundesverfassungsgericht als "schmerzhafte Niederlage" für Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Für dessen Ressort "zählten die Schlagzeilen über harte Migrationspolitik zuletzt offenbar mehr als das Schutzversprechen eines Rechtsstaats", sagte Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Genau diese Willkür beendet Karlsruhe jetzt."

"Dramatische" Waldbrände in Südeuropa: Zehntausende evakuiert - EU-Hilfe für Frankreich und Spanien

Die Waldbrand-Situation in Südeuropa nimmt immer dramatischere Dimensionen an: Allein in Frankreich wurden bereits rund 58.000 Menschen aus bei Touristen beliebten Gegenden an der Atlantikküste evakuiert. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez nannte die Lage in seinem Land und in den Nachbarstaaten am Freitag "dramatisch", seine Regierung rief für zwei Regionen den "Notstand nationaler Tragweite" aus. Frankreich und Spanien forderten Hilfe von der EU an, diese schickte Löschflugzeuge.

Textgröße ändern: