Deutsche Tageszeitung - RKI warnt vor "sehr besorgniserregender" Corona-Entwicklung

RKI warnt vor "sehr besorgniserregender" Corona-Entwicklung


RKI warnt vor "sehr besorgniserregender" Corona-Entwicklung
RKI warnt vor "sehr besorgniserregender" Corona-Entwicklung / Foto: ©

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Blick auf die anhaltend hohe Belastung der Intensivstationen und die bevorstehende Omikron-Welle nicht stark und schnell genug. "Die aktuelle Entwicklung ist weiter sehr besorgniserregend", warnte das RKI in seinem Wochenbericht am Donnerstag. "Die Maßnahmen müssen daher jetzt trotz fallender Fallzahlen weiter aufrechterhalten und sogar weiter intensiviert werden."

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In der Woche vom 6. bis 12. Dezember ging die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen demnach zwar um 13 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zurück. Auch der Anteil positiv getesteter Proben sank leicht von 20,6 auf 19,8 Prozent. Dennoch würden "nach wie vor sehr hohe Fallzahlen verzeichnet" und die Belastung der Intensivstationen bleibe hoch, heißt es in dem Bericht.

Bis Mittwoch wurden demnach 4805 Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation behandelt. Aufgrund von regionalen Engpässen der Krankenhäuser seien bereits mindestens 102 Patientinnen und Patienten innerhalb Deutschlands verlegt worden. "Die Situation auf den Intensivstationen bleibt damit weiterhin sehr angespannt", warnten die Experten.

Das RKI registrierte zudem einen Anstieg der Infektionsfälle mit der neuen Omikron-Variante. Bis Dienstag wurden demnach in Deutschland 112 bestätigte Fälle sowie 213 Verdachtsfälle übermittelt. Es habe bereits Ausbrüche gegeben.

Die Zahl der schweren Erkrankungen und der Todesfälle werde weiterhin zunehmen und die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten würden regional überschritten, warnte das RKI. Eine Intensivierung der kontaktbeschränkenden Maßnahmen und eine rasche weitere Erhöhung der Impfraten sei deshalb dringend erforderlich, um die Kapazitäten vor Beginn einer zu erwartenden Omikron-Welle so weit möglich zu entlasten.

(Y.Leyard--DTZ)

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