Deutsche Tageszeitung - Berichte: Verdächtiger bei Brandkatastrophe in Japan in kritischem Zustand

Berichte: Verdächtiger bei Brandkatastrophe in Japan in kritischem Zustand


Berichte: Verdächtiger bei Brandkatastrophe in Japan in kritischem Zustand
Berichte: Verdächtiger bei Brandkatastrophe in Japan in kritischem Zustand / Foto: ©

Der Mann, der als möglicher Verursacher für den Brand in einer psychiatrischen Klinik in der japanischen Metropole Osaka mit 24 Toten gilt, befindet sich Medienberichten zufolge in einem kritischen Zustand. Der öffentlich-rechtliche Sender NHK berichtete am Samstag unter Berufung auf Polizeikreise, dass der 61-jährige frühere Patient der Klinik in einem Krankenhaus behandelt wird. Die Polizei ermittelt laut Berichten wegen Brandstiftung.

Textgröße ändern:

Die Polizei untersucht demnach ein kleines Feuer in der Wohnung des Mannes kurz vor der Brandkatastrophe in dem Geschäftsgebäude, in dem die Klinik untergebracht war. Dabei war der vierte Stock des Gebäudes komplett zerstört worden. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers kamen dabei 24 Menschen ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Der Zustand der Verletzten sei unklar.

Japanische Medien berichteten, dass die meisten Opfer vermutlich eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten hatten. Sie konnten demnach möglicherweise nicht fliehen, da der Ausgang blockiert war.

Den Berichten zufolge sahen einige Patienten der Klinik, wie ein Mann einen Beutel mit einer leicht entflammbaren Flüssigkeit in die Nähe eines Heizgeräts gestellt hatte. Anschließend stieß er die Papiertüte um, wodurch ein Feuer entfacht wurde.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Waldbrände in Südeuropa: 20.000 Menschen an französischer Atlantikküste evakuiert

Heftige Waldbrände haben die Feuerwehren in Frankreich, Spanien und Italien in Atem gehalten. Nahe der Atlantikküste bei Bordeaux wurden 20.000 Menschen in Sicherheit gebracht, unter ihnen zahlreiche Touristen, wie die örtlichen Behörden am Donnerstag mitteilten. Insgesamt neun Campingplätze nördlich des bei Urlaubern beliebten Beckens von Arcachon wurden geräumt. In Spanien verwüstete ein Brand bereits rund 32.000 Hektar Land, in Italien kämpften Tausende Einsatzkräfte gegen Dutzende Brände. Insgesamt drei Feuerwehrleute kamen bislang ums Leben, zwei in Frankreich, einer in Italien.

Verweste Frauenleiche in Koffer: Zwölf Jahre Haft für Mann in Stuttgart

Weil er eine Frau tötete und ihre in einem Koffer entsorgte, ist ein Mann vom Landgericht Stuttgart zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden. Das Urteil erging am Donnerstag wegen Totschlags, wie das Gericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte. Der heute 51-Jährige soll sein 39 Jahre altes Opfer in Filderstadt derart verwundet haben, dass es starb.

Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

In Bayern ist ein 51-jähriger Geschäftsmann getötet worden. Ein 37-Jähriger wurde am Montag unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft, wie Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in München sagten. Nach den bisherigen Ermittlungen hatten der Beschuldigte und das Opfer eine geschäftliche Beziehung geführt.

Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mittelkürzungen für Entwicklungshilfe

Die evangelische Hilfsorganisation Brot für die Welt hat die Bundesregierung wegen der Streichung von Mitteln für den Kampf gegen Hunger sowie für humanitäre Hilfe kritisiert. "Dem Anliegen, krisensichere Ernährungssysteme zu schaffen, stehen die aktuellen Kürzungen der Bundesregierung in den Haushalten 2025, 2026 und 2027 diametral entgegen", sagte die Präsidentin der Organisation, Dagmar Pruin, am Donnerstag in Berlin. Sie warnte vor gravierenden Folgen weltweit.

Textgröße ändern: