Deutsche Tageszeitung - Kaum Gebote bei Auktion von Maradona-Besitztümern

Kaum Gebote bei Auktion von Maradona-Besitztümern


Kaum Gebote bei Auktion von Maradona-Besitztümern
Kaum Gebote bei Auktion von Maradona-Besitztümern / Foto: ©

Eine Auktion von dutzenden Besitztümern des verstorbenen argentinischen Fußballidols Diego Maradona ist zu einem Reinfall geworden: Bei der Online-Versteigerung am Sonntagabend erwiesen sich die größten Posten als Ladenhüter. Ein Haus, das Maradona für seine Eltern gekauft hatte, blieb ebenso ohne Käufer wie zwei BMWs und ein Apartment am Meer.

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Für die Auktion hatten sich laut Organisatoren mehr als 1500 Bieter aus der ganzen Welt angemeldet. Insgesamt kamen bei der dreistündigen Versteigerung nach AFP-Berechnungen jedoch nur rund 26.000 Dollar (23.000 Euro) zusammen. Posten im Schätzwert von rund 1,4 Millionen Dollar blieben dagegen liegen.

Das höchste Gebot erzielte mit 2150 Dollar das Gemälde "Zwischen Fiorito und dem Himmel", das die Künstlerin Lu Sedova von Maradona gemalt hatte. An zweiter Stelle folgte ein Foto des Fußballers mit dem früheren kubanischen Staatschef Fidel Castro, das für 1600 Dollar an einen Bieter aus Dubai ging. Immerhin 270 Dollar war einem Bieter aus Deutschland eine Trainingshose wert, die Maradona in seiner Zeit bei Borussia Dortmund getragen hatte.

Die Versteigerung war von der argentinischen Justiz angeordnet worden, um Schulden Maradonas zu begleichen. Das Gericht muss nun entscheiden, was mit den nicht verkauften Besitztümern passieren soll.

Maradona gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Das Leben des Weltmeisters von 1986 war nach seiner aktiven Karriere von Drogen- und Alkoholsucht geprägt. Am 25. November 2020 starb er im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt.

(A.Nikiforov--DTZ)

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