Deutsche Tageszeitung - Mindestens sieben Tote bei Überschwemmungen in Malaysia

Mindestens sieben Tote bei Überschwemmungen in Malaysia


Mindestens sieben Tote bei Überschwemmungen in Malaysia
Mindestens sieben Tote bei Überschwemmungen in Malaysia / Foto: ©

Bei Überschwemmungen in Malaysia sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie die Zeitung "The Star" am Montag unter Berufung auf Angaben von Feuerwehr und Rettungsdiensten berichtete, wurden alle Todesopfer im Bundesstaat Selangor geborgen, der die Hauptstadt Kuala Lumpur umgibt. Da auch noch Menschen vermisst werden, könnte die Opferzahl noch steigen.

Textgröße ändern:

Tagelange Monsun-Regenfälle hatten in mehreren Regionen Malaysias am Wochenende Flüsse über die Ufer treten lassen und Städte, Dörfer und Straßen unter Wasser gesetzt. Viele Autofahrer steckten in den Wassermassen stundenlang in ihren Fahrzeugen fest.

Bis Montag mussten in dem südostasiatischen Land nach offiziellen Angaben rund 51.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Besonders schlimm ist die Lage im östlichen Bundesstaat Pahang, wo 32.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden mussten.

Im Bundesstaat Selangor, der im Monsun normalerweise von schlimmen Überschwemmungen verschont bleibt, fiel an einem Tag so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat, wie Regierungschef Ismail Sabri Yaakob sagte. An den Hilfs- und Rettungseinsätzen sind zehntausende Rettungskräfte und Soldaten beteiligt.

Die schlimmste Überschwemmungskatastrophe hatte sich in Malaysia im Jahr 2014 ereignet. Damals mussten 118.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

EU gibt unter Auflagen grünes Licht für Übernahme von Warner Bros. durch Paramount

Die EU hat grünes Licht für die geplante Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance gegeben - allerdings unter Auflagen. Paramount müsse seine Anteile an dem Filmvertriebsunternehmen United International Pictures (UIP) aufgeben, erklärte die EU-Kommission am Mittwoch. UIP ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Paramount und Universal, das Filme an Kinobetreiber vertreibt.

In der Türkei festgenommener Deutsche-Welle-Journalist Uludag vorerst freigelassen

Einen Tag nach seiner Festnahme in der Türkei wegen kritischer Kommentare in Onlinediensten ist ein türkischer Journalist der Deutschen Welle Aktivisten zufolge vorerst auf freiem Fuß. Ein Gericht in der Hauptstadt Ankara habe die Freilassung von Alican Uludag bis zum Prozessbeginn angeordnet, teilte die Menschenrechtsorganisation MLSA am Mittwoch mit.

Mit Balkongitter: Von Diebstahl betroffene Apollo-Galerie im Louvre wieder geöffnet

Die meisten Besucher dürften sich für den Balkon interessieren: Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die betroffene Apollo-Galerie wieder geöffnet - allerdings ohne jedes Ausstellungsobjekt. Die üppig dekorierte Galerie aus dem 17. Jahrhundert solle wieder ihrem ursprünglichen Ziel dienen, nämlich dem einer Wandelhalle, erklärte Museumsdirektor Christophe Leribault.

Orban: Durchsuchung bei Ungarns Ex-Regierungspartei Fidesz "politisch motiviert"

Ungarns ehemaliger Ministerpräsident Viktor Orban hat die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen seine Partei Fidesz als politisch motiviert kritisiert. "Seit gestern ist mir klar geworden, worum es hier geht", sagte Orban am Mittwoch Journalisten vor der Fidesz-Parteizentrale. Es handle sich um ein "politisch motiviertes rechtliches Verfahren, das darauf abzielt, Fidesz rechtlich handlungsunfähig zu machen".

Textgröße ändern: