Deutsche Tageszeitung - WHO fordert gemeinsame Anstrengung zur Beendigung der Pandemie im kommenden Jahr

WHO fordert gemeinsame Anstrengung zur Beendigung der Pandemie im kommenden Jahr


WHO fordert gemeinsame Anstrengung zur Beendigung der Pandemie im kommenden Jahr
WHO fordert gemeinsame Anstrengung zur Beendigung der Pandemie im kommenden Jahr / Foto: ©

Vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Omikron-Variante hat der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von der Weltgemeinschaft gemeinsame Anstrengungen gefordert, um die Corona-Pandemie innerhalb des nächsten Jahres zu stoppen. "2022 muss das Jahr sein, in dem wir die Pandemie beenden", sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Reportern in Genf. Angesichts der bevorstehenden Feierlichkeiten zum Jahresende rief er die Menschen auf, sich mithilfe von Impfungen und Kontaktbeschränkungen vor dem Coronavirus zu schützen.

Textgröße ändern:

"Wir alle wollen Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Wir alle wollen zur Normalität zurückkehren", sagte Tedros weiter. "Aber um zur Normalität zurückzukehren, müssen wir uns jetzt schützen."

Seitdem Omikron im November erstmals in Südafrika gemeldet wurde, ist die Mutante in Dutzenden Ländern nachgewiesen worden. Die Variante hat die Hoffnung zunichte gemacht, dass das Schlimmste der Pandemie überstanden ist.

Angesichts des raschen Anstiegs der Fälle betonte Tedros, es sei besser, Veranstaltungen "jetzt abzusagen und später zu feiern, als jetzt zu feiern und später zu trauern". Der Pandemie könne nur Einhalt geboten werden, wenn alle zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt würden - von Impfstoffen über das Tragen von Masken bis hin zu Abstandsregeln.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Angriff auf homosexuelles Paar in Bremen: Ein Mann verletzt

Am Rande der Feierlichkeiten zum Einheitstag in Bremen ist es zu einem Angriff auf ein homosexuelles Paar gekommen. Zwei 29 und 33 Jahre alte Männer wurden am Samstagabend aus einer etwa zehnköpfigen Gruppe heraus aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beleidigt und geschlagen, wie die Polizei in Bremen am Sonntag mitteilte.

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Textgröße ändern: