Deutsche Tageszeitung - Experte: Omikron in Pariser Region vermutlich schon vorherrschend

Experte: Omikron in Pariser Region vermutlich schon vorherrschend


Experte: Omikron in Pariser Region vermutlich schon vorherrschend
Experte: Omikron in Pariser Region vermutlich schon vorherrschend / Foto: ©

In der Pariser Region ist die Omikron-Variante des Coronavirus nach Schätzung eines Experten vermutlich schon vorherrschend. "Omikron verbreitet sich extrem schnell in Ile-de-France. Wir schätzen, dass sich in Paris und Umgebung die Omikron-Variante bereits als vorherrschend durchgesetzt hat", sagte der Datenexperte Guillaume Rozier, der die Zahlen des französischen Gesundheitsministeriums auswertet, am Dienstag dem Sender FranceInfo.

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Die Inzidenz liege bei Menschen zwischen 20 und 39 Jahren in Paris derzeit bei mehr als 1400. "Die Omikron-Welle kommt in Frankreich an, in dem Moment, in dem die Delta-Welle abflacht", sagte Rozier, der die offiziellen Zahlen auf der Website covidtracker.fr auswertet. Landesweit liege der Anteil der Omikron-Variante nach den jüngsten Zahlen bei etwa neun Prozent.

Die Schätzungen basierten derzeit auf Analysen, die nur einzelne Veränderungen des Virus untersuchen, die auf die Variante hinweisen, erklärte Rozier. Eine Sequenzierung, die eine Variante nachweisen kann, werde in Frankreich derzeit nur bei einem Prozent der Fälle angewandt.

Die Regierung schließt angesichts der steigenden Zahlen weitere Einschränkungen nicht aus. "Wenn wir feststellen, dass sich die Epidemie wegen der Omikron-Variante sehr schnell ausbreitet, können wir (über die aktuellen Regeln) hinausgehen", sagte Regierungssprecher Gabriel Attal dem Sender France2. "Die große Frage ist, wie viele Fälle ins Krankenhaus kommen", betonte er.

Attal wies zudem darauf hin, dass die Auffrischungsimpfung vor Omikron schütze. Mittlerweile hätten mehr als 20 Millionen Menschen in Frankreich die Booster-Impfung bekommen. Am Montag hatte die französische Gesundheitsbehörde zudem grünes Licht für die Impfung von Kindern im Alter zwischen fünf und elf Jahren gegeben. Die Kinderimpfungen sollen am Mittwoch starten.

(A.Stefanowych--DTZ)

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