Deutsche Tageszeitung - Zahl der Toten bei Überschwemmungen in Malaysia auf 27 gestiegen

Zahl der Toten bei Überschwemmungen in Malaysia auf 27 gestiegen


Zahl der Toten bei Überschwemmungen in Malaysia auf 27 gestiegen
Zahl der Toten bei Überschwemmungen in Malaysia auf 27 gestiegen / Foto: ©

Nach den schweren Überschwemmungen in Malaysia ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 27 angestiegen. 20 Leichen seien im Bundesstaat Selangor geborgen worden, der die Hauptstadt Kuala Lumpur umgibt, berichtete die Nachrichtenagentur Bernama am Mittwoch. Sieben weitere Menschen kamen demnach im östlichen Bundesstaat Pahang ums Leben. Da weiterhin Menschen vermisst werden, könnte die Opferzahl noch steigen.

Textgröße ändern:

Tagelange Monsun-Regenfälle hatten in mehreren Regionen Malaysias am Wochenende Flüsse über die Ufer treten lassen und Städte, Dörfer und Straßen unter Wasser gesetzt. Rund 65.000 Menschen in dem südostasiatischen Land mussten nach offiziellen Angaben ihre Häuser verlassen. Viele von ihnen konnten inzwischen wieder zurückkehren.

In Shah Alam, der Hauptstadt von Selangor, waren viele Bewohner tagelang von der Außenwelt abgeschnitten, ehe sie per Boot in Sicherheit gebracht wurden. "Wir haben alles verloren, unsere Autos, unser Haus", sagte der Anwohner Chan Yung. "Wir hoffen, dass wir Unterstützung von der Regierung erhalten."

Es waren die schlimmsten Überschwemmungen in Malaysia seit 2014. Damals hatten 118.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen müssen.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

In der Türkei festgenommener Deutsche-Welle-Journalist Uludag vorerst freigelassen

Einen Tag nach seiner Festnahme in der Türkei wegen kritischer Kommentare in Onlinediensten ist ein türkischer Journalist der Deutschen Welle Aktivisten zufolge vorerst auf freiem Fuß. Ein Gericht in der Hauptstadt Ankara habe die Freilassung von Alican Uludag bis zum Prozessbeginn angeordnet, teilte die Menschenrechtsorganisation MLSA am Mittwoch mit.

Mit Balkongitter: Von Diebstahl betroffene Apollo-Galerie im Louvre wieder geöffnet

Die meisten Besucher dürften sich für den Balkon interessieren: Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die betroffene Apollo-Galerie wieder geöffnet - allerdings ohne jedes Ausstellungsobjekt. Die üppig dekorierte Galerie aus dem 17. Jahrhundert solle wieder ihrem ursprünglichen Ziel dienen, nämlich dem einer Wandelhalle, erklärte Museumsdirektor Christophe Leribault.

Orban: Durchsuchung bei Ungarns Ex-Regierungspartei Fidesz "politisch motiviert"

Ungarns ehemaliger Ministerpräsident Viktor Orban hat die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen seine Partei Fidesz als politisch motiviert kritisiert. "Seit gestern ist mir klar geworden, worum es hier geht", sagte Orban am Mittwoch Journalisten vor der Fidesz-Parteizentrale. Es handle sich um ein "politisch motiviertes rechtliches Verfahren, das darauf abzielt, Fidesz rechtlich handlungsunfähig zu machen".

Böse Überraschung: Einbrecher steht neben Bett von schlafendem 59-Jährigen

Ein schlafender 59-Jähriger ist in Viersen in Nordrhein-Westfalen von einem neben seinem Bett stehenden Einbrecher überrascht worden. Der Mann habe den Eindringling nach den Wachwerden im ersten Moment für seine Ehefrau gehalten und entsprechend angesprochen, teilte die örtliche Polizei nach dem Vorfall in der Nacht zum Mittwoch mit. Der Täter sei daraufhin geflüchtet.

Textgröße ändern: