Deutsche Tageszeitung - Katastrophenschutz gibt Entwarnung für kritische Infrastruktur wegen Omikron

Katastrophenschutz gibt Entwarnung für kritische Infrastruktur wegen Omikron


Katastrophenschutz gibt Entwarnung für kritische Infrastruktur wegen Omikron
Katastrophenschutz gibt Entwarnung für kritische Infrastruktur wegen Omikron / Foto: ©

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn rechnet angesichts der erwarteten Infektions-Welle durch die deutlich ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus nicht mit einer Gefährdung kritischer Infrastrukturen wie Strom-, Wasser oder Lebensmittelversorgung. "Wir haben vier Wellen, die schon wuchtig waren, ohne Einschränkungen gemeistert – mit Ausnahme der Intensivstationen", sagte ein Sprecher den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben).

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Das liege daran, "dass die Verantwortlichen auf so etwas vorbereitet sind, weil entsprechende Pläne existieren". Die Unternehmen waren demnach vorbereitet. Der BBK-Sprecher fügte hinzu: "Eine fünfte Welle könnte zwar zu Einschränkungen führen, aber nicht zu einem Zusammenbruch." Es gebe "keinen Grund, das anzunehmen". Es gebe Reserven. "Wir sind mit unserem Latein nicht am Ende." Ohnehin werde es wohl noch bis Jahresbeginn dauern, bis sich die Omikron-Variante in Deutschland voll auswirke, betonte der Sprecher.

Kürzlich hatte es Berichte gegeben, wonach eine rasante Ausbreitung des Coronavirus zu massiven Arbeitsausfällen führen könnte. Diese könnten auch die Verfügbarkeit essentieller Dienstleistungen einschränken, berichtete der "Spiegel" diese Woche unter Berufung auf Modellrechnungen.

(A.Nikiforov--DTZ)

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