Deutsche Tageszeitung - Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 265,8

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 265,8


Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 265,8
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 265,8 / Foto: ©

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag der Wert bei 265,8. Am Vortag hatte er noch bei 280,3 gelegen, vor einer Woche bei 331,8. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 35.431 Neuinfektionen verzeichnet.

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Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 6.959.067 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 6.048.800. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 370 auf 110.119.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Von Anfang November an war der Wert rasant angestiegen. In der Folge wurden täglich neue Höchststände registriert. Seit Dezember sinkt die Zahl wieder.

In der Regierung gibt es allerdings große Sorgen vor einer weiteren Infektionswelle durch die Ausbreitung der wesentlich ansteckenderen Omikron-Variante. Laut dem jüngsten RKI-Wochenbericht vom Donnerstag ist die Variante mittlerweile in allen Bundesländern nachgewiesen worden. Bisherige Meldedaten deuten demnach auf "eher milde Verläufe bei Infizierten mit vollständiger Impfung bzw. Auffrischimpfung" hin.

Allerdings sinken dem RKI zufolge die Fallzahlen in Hinblick auf die "zu erwartende zusätzliche Belastung durch die Omikron-Welle" für die bereits hochgradig ausgelasteten Intensivstationen "nicht stark genug und nicht schnell genug". Das RKI warnte zudem, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer "geringeren Test- und Meldeaktivität" zu rechnen sei. Demnach könnten die offiziellen Daten nur ein "unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage" in Deutschland ergeben.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wieviele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen.

Ab einem Wert von drei gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel - das heißt, nur gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene sind zugelassen. Am Mittwoch lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 4,55.

(W.Budayev--DTZ)

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