Deutsche Tageszeitung - Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall wegen Geisterfahrers in Baden-Württemberg

Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall wegen Geisterfahrers in Baden-Württemberg


Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall wegen Geisterfahrers in Baden-Württemberg
Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall wegen Geisterfahrers in Baden-Württemberg

Bei einem schweren Verkehrsunfall nach eines Geisterfahrt sind in Baden-Württemberg zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines in Tschechien zugelassenen Autos in der Nacht zu Montag aus bisher unbekannten Gründen entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn 5 zwischen Bühl und Achern unterwegs, wie die Polizei in Offenburg mitteilte. Der mutmaßliche Falschfahrer sei daraufhin frontal mit einem Kleinbus zusammengestoßen.

Textgröße ändern:

Ein Insasse des Kleinbusses wurde bei der Kollision demnach so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Von sieben weiteren Mitfahrenden seien fünf Menschen schwer und zwei weitere leicht verletzt worden. Der mutmaßliche Unfallverursacher sei später in einem örtlichen Krankenhaus gestorben.

Im Einsatz waren den Angaben zufolge neben der Verkehrspolizei auch die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk sowie ein Polizeihubschrauber und zwei Rettungshubschrauber. Die Fahrbahn wurde zwischenzeitlich voll gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Überall gleich oder regional unterschiedlich: Karlsruhe prüft Erbschaftsteuer

Bundesweit gleich oder regional unterschiedlich: Eine Klage Bayerns gegen Regelungen zur Erbschaftsteuer hat am Montag das Bundesverfassungsgericht beschäftigt. Karlsruhe prüfte, ob der Bund einheitliche Steuersätze und Freibeträge für alle deutschen Regionen vorgeben darf. Angesichts gestiegener Immobilienpreise vor allem im Süden hält die bayerische Landesregierung die Freibeträge für zu niedrig und die Steuern für zu hoch. (Az. 1 BvF 1/23)

Sexueller Übergriff mit Roboter: Ermittlungen gegen junge Männer in Köln

In Köln ermittelt die Polizei wegen eines mutmaßlich mithilfe eines Roboters begangenen sexualisierten Übergriffs auf eine Jugendliche gegen zwei junge Männer. Bei ihnen handelt es sich um den 16-jährigen Besitzer des etwa 1,20 Meter großen Roboters sowie einen 19-jährigen Begleiter, wie die Beamten in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilten.

Fingierte Hausbesuche: Urteil gegen Arzt aus Bayern rechtskräftig

Eine unter anderem wegen Abrechnungsbetrugs durch fingierte Hausbesuche gegen einen Arzt aus Bayern verhängte Freiheitsstrafe ist rechtskräftig. Der in Leipzig ansässige sechste Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) verwarf die Revision des Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth, wie der BGH am Montag in Karlsruhe mitteilte. Es habe keine Rechtsfehler gegeben.

Mögliche Pumasichtung in Bayern: Weitere keine Nachweise von Raubkatze

Fast eine Woche nach einer möglichen Pumasichtung im bayerischen Landkreis Erding gibt es weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse. Die Auswertung von Bildern mehrerer eigens angebrachter Wildtierkameras habe bis Montagvormittag keine Nachweise katzenartiger Tiere erbracht, teilte die Polizei in Erding mit. Es seien nur einheimische Wildtiere aufgenommen worden.

Textgröße ändern: