Deutsche Tageszeitung - Hamburger Zoll entdeckt neun Millionen Schmuggelzigaretten

Hamburger Zoll entdeckt neun Millionen Schmuggelzigaretten


Hamburger Zoll entdeckt neun Millionen Schmuggelzigaretten
Hamburger Zoll entdeckt neun Millionen Schmuggelzigaretten

Im schleswig-holsteinischen Witzhave hat der Zoll in der vergangenen Woche neun Millionen Schmuggelzigaretten aus dem Verkehr gezogen. Der aufgedeckte Steuerschaden betrage mehr als 1,7 Millionen Euro, teilte das Zollfahndungsamt in Hamburg am Montag mit. Die Schmuggelware sei auf einem polnischen Kühlauflieger gefunden worden - dort sei sie hinter einer Ladung Champignons versteckt gewesen.

Textgröße ändern:

Es sei der engen Zusammenarbeit mit der Zollfahndung Berlin-Brandenburg und ausländischen Ermittlungsbehörden zu verdanken, dass die Ermittler dem Schmuggel auf die Spur kamen, hieß es weiter. Die Zigaretten seien weder verzollt noch versteuert worden.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Urteil: Schulen dürfen Ausübung religiöser Riten verbieten

Schulen dürfen einem Gerichtsurteil zufolge in bestimmten Fällen die demonstrative Ausübung religiöser Riten per Schulordnung verbieten. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin am Donnerstag und wies damit eine Klage der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) ab, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Jeside gilt nicht mehr als Flüchtling: EuGH soll Fragen aus Deutschland beantworten

Nach der Klage eines Jesiden aus dem Irak, der in Deutschland nicht mehr als Flüchtling gilt, soll nun der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg Fragen beantworten. Unter anderem geht es darum, ob eine Reise in den Irak eine Rolle spielt, wie das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am Donnerstag mitteilte.

Nach 15 Monaten: Leiche von ertrunkenem Studenten aus Starnberger See geborgen

15 Monate nach einem tödlichen Unfall auf dem Starnberger See in Bayern ist die Leiche des 23-jährigen Opfers geborgen worden. Ein Taucher einer Spezialfirma aus München fand den Leichnam des Studenten am Mittwoch in der Starnberger Bucht, wie die Polizei am Donnerstag in Ingolstadt mitteilte.

Mindestens drei Tote bei Rekordregenfällen in Istanbul

Bei Rekordregenfällen sind in Istanbul mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein 14-Jähriger. Der Junge erlitt nach Behördenangaben einen tödlichen Stromschlag, als er im Stadtteil Balat durch überschwemmtes Gebiet lief. Vier Menschen galten am Donnerstag weiter als vermisst. Der Regen soll unterdessen noch tagelang andauern.

Textgröße ändern: