Deutsche Tageszeitung - Erneute Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischer Polizei in Jerusalem

Erneute Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischer Polizei in Jerusalem


Erneute Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischer Polizei in Jerusalem
Erneute Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischer Polizei in Jerusalem / Foto: © AFP

Rund um den Tempelberg in Jerusalem hat es erneut Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischer Polizei gegeben. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete am Freitagmorgen, dass dabei mehrere Menschen verletzt wurden. Auf Fotos waren dutzende Vermummte vor der Al-Aksa-Moschee zu sehen, die Steine auf Polizisten warfen. Die Polizei feuerte Tränengas und nahm Demonstranten fest.

Textgröße ändern:

Die Polizei teilte mit, dass einige Demonstranten Steine in Richtung der den Juden heiligen Klagemauer geworfen hätten. Daraufhin betrat die Polizei den Bereich um die Al-Aksa-Moschee und setzte Gummigeschosse gegen die Palästinenser ein.

Es handelte sich bereits um das zweite Wochenende in Folge mit Ausschreitungen in Jerusalem. In der vergangenen Woche waren dabei mehr als 200 Menschen verletzt worden. Die Lage in der Jerusalemer Altstadt ist seit Wochen besonders angespannt, weil der muslimische Fastenmonat Ramadan in diesem Jahr mit dem jüdischen Pessach-Fest zusammenfällt; hinzu kam Ostern. Der Tempelberg in der Altstadt ist allen drei monotheistischen Religionen heilig.

Als Reaktion auf die Ausschreitungen hatte die radikalislamische Hamas-Miliz diese Woche Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee flog als Reaktion Luftangriffe in dem palästinensischen Küstengebiet.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

72-Jähriger tötet Mitbewohnerin in Seniorenheim in NRW und verletzt zwei weitere schwer

Ein 72-Jähriger hat in einem Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen eine 86-jährige Mitbewohnerin getötet. Der Mann habe am Freitagabend in der Cafeteria der Einrichtung in der Kleinstadt Olfen im Münsterland mit einem Messer auf drei Frauen eingestochen, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Münster mit. Die 86-Jährige erlag demnach am Tatort ihren Verletzungen.

Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen

Debakel für US-Präsident Donald Trump: Seine neue Pressesprecherin Katie Zacharia muss nur eine Woche nach ihrer Ernennung gehen. Trump sagte am Freitag in Washington, er habe Zacharia geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu "überdenken". Ein Mitarbeiter des Weißen Haus bestätigte danach auf AFP-Anfrage, dass sie ausscheidet. Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten.

Nach mutmaßlicher Prügelei: US-Rapper Sean "Diddy" Combs in kleineres Gefängnis verlegt

Der wegen Sexualstraftaten inhaftierte US-Rapper Sean "Diddy" Combs ist nach einer mutmaßlichen gewalttätigen Auseinandersetzung mit einem Mithäftling in ein kleineres Gefängnis verlegt worden. Der 56-Jährige wurde aus der Haftanstalt Fort Dix in New Jersey ins Allenwood Low Gefängnis im benachbarten Bundesstaat Pennsylvania verlegt, wie eine Sprecherin der US-Strafvollzugsbehörde am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Papst telefoniert mit Putin und fordert Waffenruhe im ukrainischen Oleschky

Der vor drei Tagen wegen Lungenkrebs operierte Papst Leo XIV. hat vom Krankenhaus aus mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und um eine Waffenruhe in der umkämpften ukrainischen Stadt Oleschky gebeten. Der Papst habe "zu einer Waffenruhe aufgerufen, um die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen", teilte der Vatikan am Freitag mit.

Textgröße ändern: