Deutsche Tageszeitung - Missbrauchsprozess gegen Fotografen in Köln begonnen

Missbrauchsprozess gegen Fotografen in Köln begonnen


Missbrauchsprozess gegen Fotografen in Köln begonnen
Missbrauchsprozess gegen Fotografen in Köln begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Köln hat ein Prozess gegen einen Fotografen wegen des Verdachts des jahrzehntelangen schweren sexuellen Missbrauchs begonnen. Zum Beginn der Verfahrens wurde die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Staatsanwaltschaft legt dem 53-jährigen Achim L. zur Last, sechs Jungen im Alter von sieben bis 13 Jahren zum Teil schwer sexuell missbraucht zu haben.

Textgröße ändern:

Die Taten soll er er von 1999 bis Juni 2021 begangen haben. Die mutmaßlichen Opfer treten im Prozess als Nebenkläger auf. Für das Verfahren wurden zunächst 27 Verhandlungstage bis Ende September angesetzt. L. befindet sich in Untersuchungshaft. Als Fotograf arbeitete er unter anderem für nationale und internationale Zeitschriften und lichtete hauptsächlich Kinder ab.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei

Der Gründer der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) in Indien, Abhijeet Dipke, ist einen Tag nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden. Dipke verließ am Samstagnachmittag eine Polizeiwache in Neu Delhi, winkte Medienvertretern zu und machte das "Victory"-Zeichen, als er in einem Auto weggefahren wurde, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Flávio Bolsonaro hat im Falle eines Wahlsiegs keinen Posten für seinen Vater vorgesehen

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro hat für den Fall eines Sieges in der Stichwahl in rund einer Woche keinen Regierungsposten für seinen Vater vorgesehen. "Er hat nie angedeutet, dass er mit mir in der Regierung zusammenarbeiten möchte", sagte der 45-Jährige am Freitag (Ortszeit) dem Sender Globo TV mit Blick auf seinen Vater, den rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Daher gebe es keine entsprechenden Pläne.

Drei Männer wegen Mordes an Surf-Touristen in Mexiko zu je 158 Jahren Haft verurteilt

Zweieinhalb Jahre nach der Ermordung von drei Surf-Touristen aus den USA und Australien sind in Mexiko drei Männer zu langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Ensenada verhängte am Freitag Freiheitsstrafen von je 158 Jahren und neun Monaten gegen die Angeklagten.

Textgröße ändern: