Deutsche Tageszeitung - ADAC: Spritpreise sinken mit Tankrabatt deutlich

ADAC: Spritpreise sinken mit Tankrabatt deutlich


ADAC: Spritpreise sinken mit Tankrabatt deutlich
ADAC: Spritpreise sinken mit Tankrabatt deutlich / Foto: © AFP/Archiv

Der Tankrabatt zeigt laut dem ADAC Wirkung: Eine erste Auswertung des Automobilclubs habe ergeben, dass die Spritpreise in den Morgenstunden des 1. Juni "sukzessive nachgegeben haben", erklärte der ADAC am Mittwoch. Die Preise für Diesel und Benzin seien an vielen Tankstellen wieder unter zwei Euro gesunken. Am Mittwoch war zum Monatsanfang vor dem Hintergrund der erhöhten Energiepreise der Tankrabatt in Kraft getreten.

Textgröße ändern:

Laut ADAC entsprach der Preisrückgang bei Diesel in etwa der vorgenommenen steuerlichen Entlastung, der Benzinpreis sei noch immer etwas zu hoch. Durch den Tankrabatt soll der Benzinpreis um rund 35 Cent und der Dieselpreis um rund 17 Cent je Liter sinken. Der Steuernachlass gilt für drei Monate, zuletzt war diskutiert worden, ob Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber den vollen Preisnachlass an ihre Kunden weitergeben würden.

"Wir erwarten, dass die Steuersenkung ab 1. Juni in vollem Umfang an die Verbraucher weitergegeben wird", erklärte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand. Die Spritpreise seien laut Einschätzung des ADAC unabhängig vom Tankrabatt noch immer zu hoch, der ADAC beobachte die weitere Preisentwicklung deshalb "genau". Angesichts des hohen Preisniveaus bestehe "reichlich Potenzial für Preissenkungen", erklärte Hillebrand weiter.

Der ADAC warnte angesichts der günstigeren Spritpreise vor langen Wartezeiten an der Zapfsäule. Insbesondere in grenznahen Gebieten könnten auch Autofahrer aus Nachbarländern zum Tanken nach Deutschland kommen, erklärte der ADAC. Mit dem Tankrabatt sei Sprit in Deutschland nun deutlich billiger als beispielsweise in Dänemark, den Niederlanden, Belgien oder der Schweiz.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Mindestens 19 Tote bei Massenpanik bei Hindu-Festival in Indien

Bei einer Massenpanik bei einem Hindu-Festival in Indien sind mindestens 19 Menschen getötet worden, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Zudem seien 25 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden am Samstagabend mit. Zu der Panik in Kolkata im Osten des Landes sei es offenbar gekommen, als wegen eines plötzlichen Regenschauers die Massen in einen Pavillon drängten.

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei

Der Gründer der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) in Indien, Abhijeet Dipke, ist einen Tag nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden. Dipke verließ am Samstagnachmittag eine Polizeiwache in Neu Delhi, winkte Medienvertretern zu und machte das "Victory"-Zeichen, als er in einem Auto weggefahren wurde, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Flávio Bolsonaro hat im Falle eines Wahlsiegs keinen Posten für seinen Vater vorgesehen

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro hat für den Fall eines Sieges in der Stichwahl in rund einer Woche keinen Regierungsposten für seinen Vater vorgesehen. "Er hat nie angedeutet, dass er mit mir in der Regierung zusammenarbeiten möchte", sagte der 45-Jährige am Freitag (Ortszeit) dem Sender Globo TV mit Blick auf seinen Vater, den rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Daher gebe es keine entsprechenden Pläne.

Textgröße ändern: