Deutsche Tageszeitung - Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie

Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie


Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie
Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie / Foto: © AFP/Archiv

Nach einer Attacke mit einer Armbrust an einer Schule in Bremerhaven befindet sich der Verdächtige inzwischen für weitere Abklärungen in einer Psychiatrie. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in der zum Bundesland Bremen gehörenden Stadt am Donnerstag mitteilte, wurde der Untersuchungshaftbefehl gegen den 21-Jährigen in der vergangenen Woche vom zuständigen Amtsgericht in einen Unterbringungsbefehl umgewandelt. Er kam vom Gefängnis in eine Psychiatrie.

Textgröße ändern:

Der Beschuldigte hatte vor knapp drei Wochen in einem Gymnasium mit einer Armbrust auf eine Schulmitarbeiterin geschossen und diese lebensgefährlich verletzt. Die Tat löste einen Amokalarm und einen großen Polizeieinsatz aus. Der junge Mann wurde unmittelbar nach der Attacke in der Nähe der betroffenen Schule von Polizisten widerstandslos festgenommen.

Bereits am Tattag berichtete die Bremerhavener Staatsanwaltschaft von Hinweisen auf psychische Auffälligkeiten. In der Psychiatrie sollten nun unter anderem auch "fachkundige Feststellungen zur Schuldfähigkeit des Beschuldigten zur Tatzeit" getroffen werden, teilte deren Sprecher am Donnerstag mit. Zu weiteren möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler nicht. Der Beschuldigte mache bisher von seinem Schweigerecht Gebrauch, ergänzte der Sprecher. Dies gelte auch mit Blick auf das Motiv.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Mindestens 19 Tote bei Massenpanik bei Hindu-Festival in Indien

Bei einer Massenpanik bei einem Hindu-Festival in Indien sind mindestens 19 Menschen getötet worden, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Zudem seien 25 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden am Samstagabend mit. Zu der Panik in Kolkata im Osten des Landes sei es offenbar gekommen, als wegen eines plötzlichen Regenschauers die Massen in einen Pavillon drängten.

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei

Der Gründer der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) in Indien, Abhijeet Dipke, ist einen Tag nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden. Dipke verließ am Samstagnachmittag eine Polizeiwache in Neu Delhi, winkte Medienvertretern zu und machte das "Victory"-Zeichen, als er in einem Auto weggefahren wurde, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Flávio Bolsonaro hat im Falle eines Wahlsiegs keinen Posten für seinen Vater vorgesehen

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro hat für den Fall eines Sieges in der Stichwahl in rund einer Woche keinen Regierungsposten für seinen Vater vorgesehen. "Er hat nie angedeutet, dass er mit mir in der Regierung zusammenarbeiten möchte", sagte der 45-Jährige am Freitag (Ortszeit) dem Sender Globo TV mit Blick auf seinen Vater, den rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Daher gebe es keine entsprechenden Pläne.

Textgröße ändern: