Deutsche Tageszeitung - Mann lässt sich für Essenspause auf Gleis im Hamburger Hauptbahnhof nieder

Mann lässt sich für Essenspause auf Gleis im Hamburger Hauptbahnhof nieder


Mann lässt sich für Essenspause auf Gleis im Hamburger Hauptbahnhof nieder
Mann lässt sich für Essenspause auf Gleis im Hamburger Hauptbahnhof nieder / Foto: © AFP/Archiv

Ein 37-Jähriger hat sich im Hamburger Hauptbahnhof auf einem S-Bahngleis für eine Essenspause niedergelassen. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, konnte der Fahrer einer einfahrenden S-Bahn einen Unfall nur durch eine Notbremsung verhindern. Der 37-Jährige, der nach Erkenntnissen der Bundespolizei im Gleis anscheinend etwas aß, flüchtete bei dem Vorfall vom Donnerstag anschließend über die Gleise in Richtung des nächsten Bahnhofs.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten rückten nach der Alarmierung durch den Lokführer mehrere Streifen der Bundespolizei aus, während der Bahnverkehr auf der Strecke umgehend gestoppt wurde. Dies betraf unter anderem auch den Fernverkehr. Einsatzkräfte stellten den Mann zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Hamburg-Dammtor, wobei er sich bereits neben den Gleisen aufhielt. Er sei sich "offensichtlich" nicht der Gefährlichkeit seines Verhaltens bewusst gewesen, berichtete die Bundespolizei in der Hansestadt.

Demnach wurde der 37-Jährige vorübergehend in Gewahrsam genommen, nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aber entlassen. Gegen ihn wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Im Bahnverkehr gab es wegen des Vorfalls der Bundespolizei zufolge erhebliche Störungen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Mindestens 19 Tote bei Massenpanik bei Hindu-Festival in Indien

Bei einer Massenpanik bei einem Hindu-Festival in Indien sind mindestens 19 Menschen getötet worden, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Zudem seien 25 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden am Samstagabend mit. Zu der Panik in Kolkata im Osten des Landes sei es offenbar gekommen, als wegen eines plötzlichen Regenschauers die Massen in einen Pavillon drängten.

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei

Der Gründer der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) in Indien, Abhijeet Dipke, ist einen Tag nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden. Dipke verließ am Samstagnachmittag eine Polizeiwache in Neu Delhi, winkte Medienvertretern zu und machte das "Victory"-Zeichen, als er in einem Auto weggefahren wurde, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Flávio Bolsonaro hat im Falle eines Wahlsiegs keinen Posten für seinen Vater vorgesehen

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro hat für den Fall eines Sieges in der Stichwahl in rund einer Woche keinen Regierungsposten für seinen Vater vorgesehen. "Er hat nie angedeutet, dass er mit mir in der Regierung zusammenarbeiten möchte", sagte der 45-Jährige am Freitag (Ortszeit) dem Sender Globo TV mit Blick auf seinen Vater, den rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Daher gebe es keine entsprechenden Pläne.

Textgröße ändern: