Deutsche Tageszeitung - Feuerwehr in Spanien kämpft weiter gegen Waldbrände

Feuerwehr in Spanien kämpft weiter gegen Waldbrände


Feuerwehr in Spanien kämpft weiter gegen Waldbrände
Feuerwehr in Spanien kämpft weiter gegen Waldbrände / Foto: © AFP

Die Feuerwehr in Spanien hat am Montag weiter gegen mehrere Waldbrände gekämpft. Den Löschtrupps gelang es nach Behördenangaben, einen Waldbrand in der nordspanischen Region Aragón unter Kontrolle zu bringen. Ein weiteres Feuer in der Region Valencia im Südosten Spaniens ist hingegen außer Kontrolle geraten. Starker Wind erschwerte dort die Löscharbeiten.

Textgröße ändern:

Beide Feuer waren am Samstag ausgebrochen. Der Brand in der Gemeinde Añón de Moncayo in der Region Aragón zerstörte mehr als 6000 Hektar Land, 1500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, die Flammen einzudämmen und eine Ausbreitung auf den Naturpark Moncayo zu verhindern.

In der Region Valencia kämpften hunderte Feuerwehrleute unterstützt von 25 Löschflugzeugen und Hubschraubern gegen einen Waldbrand in Vall d'Ebo, das 50 Kilometer nördlich des Küstenortes Benidorm liegt. Dort zerstörten die Flammen bislang mehr als 6500 Hektar Land, mehr als 1200 Menschen wurden nach Angaben der Regionalverwaltung in Sicherheit gebracht.

Seit Jahresbeginn haben in Spanien infolge großer Hitze und Trockenheit 390 Brände insgesamt 265.467 Hektar Land zerstört. Kein anderes Land in Europa hat dieses Jahr bislang größere Waldbrandschäden zu beklagen, wie aus Daten des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (Effis) hervorgeht.

Wissenschaftlern zufolge sorgt der von Menschen verursachte Klimawandel dafür, dass Extremwetterereignisse wie Hitzewellen und Dürren an Häufigkeit und Intensität zunehmen. Dadurch steigt das Risiko für Waldbrände, die wiederum den klimaschädlichen Treibhausgasausstoß erhöhen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Nach Krawallen: Macron lehnt Rücktrittsgesuch von Innenminister Nuñez ab

Nach den schweren Ausschreitungen am Rande eines landesweiten Protesttages in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron nach Angaben des Élysée-Palasts den Rücktritt von Innenminister Laurent Nuñez abgelehnt. Der Minister habe dem Präsidenten am Sonntag seinen Rücktritt angeboten, erklärte der Palast am Montag. Macron habe dies jedoch mit Verweis auf die "notwendige Kontinuität bei der Führung der Sicherheitskräfte" zurückgewiesen.

Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich in TV-Duell gegenseitig mit Vorwürfen

Eine Woche vor der entscheidenden zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien haben sich Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und sein Herausforderer Flávio Bolsonaro in einem TV-Duell gegenseitig mit Vorwürfen und Beleidigungen überzogen. Lula entfernte sich am Sonntag demonstrativ kurzzeitig von Bolsonaro und erklärte, er wolle "Abstand zu einem Milizionär" halten. Damit spielte er auf angebliche Verbindungen des Abgeordneten zu kriminellen Banden an, die weite Teile der Armenviertel von Rio de Janeiro kontrollieren.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Mailand

In Mailand ist es am Sonntag den zweiten Tag in Folge zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Aus den Reihen größtenteils schwarz gekleideter Randalierer wurden rund um den zentralen Domplatz der norditalienischen Metropole Flaschen auf die Einsatzkräfte und auf Polizeiautos geworfen. Zudem wurden Geschäfte geplündert sowie Fahrzeuge in Brand gesetzt.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand

In Mailand ist es am Sonntag den zweiten Tag in Folge zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen. Aus den Reihen größtenteils schwarz gekleideter Randalierer wurden rund um den zentralen Domplatz der norditalienischen Metropole Flaschen auf die Einsatzkräfte und auf Polizeiautos geworfen. Zudem wurden Geschäfte geplündert sowie Fahrzeuge in Brand gesetzt.

Textgröße ändern: