Deutsche Tageszeitung - Drei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung mit Schusswaffen in Mönchengladbach

Drei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung mit Schusswaffen in Mönchengladbach


Drei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung mit Schusswaffen in Mönchengladbach
Drei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung mit Schusswaffen in Mönchengladbach / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Auseinandersetzung mit Schusswaffen sind in Mönchengladbach sind drei Menschen schwer verletzt worden. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilten. Die Hintergründe der Tat dürften demnach im Rockermilieu liegen. Die Auseinandersetzung ereignete sich am Dienstagabend im Bereich des Überlandbahnhofs. Zeugen meldeten den Beamten Schussgeräusche.

Textgröße ändern:

Vor Ort entdeckte die Polizei einen stark blutenden Mann. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten sperrten den Bereich rund um den Tatort weiträumig ab. Sie ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Mehrere Tatbeteiligte konnten vor dem Eintreffen der Polizei fliehen. Nahe dem Überlandbahnhof ereignete sich ein Unfall mit einem mutmaßlichen Fluchtfahrzeug. Einer der Insassen wurde festgenommen - auch er wurde verletzt.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass insgesamt drei Menschen schwer verletzt wurden. Die Beamten wurden durch einen Hubschrauber aus der Luft unterstützt. Weitere Details wollte die Polizei noch am Mittwoch veröffentlichen.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben

Der in den USA geborene Papst Leo XIV. hat nach Angaben des Vatikans seine Stimme bei den Kongresswahlen in seinem Heimatland per Briefwahl abgegeben. Der Pontifex habe "sein Wahlrecht als US-Bürger wahrgenommen", erklärte der Vatikan am Freitag. "Im Einklang mit dieser langjährigen Praxis bürgerlichen Engagements" habe der Papst "seinen Briefwahlzettel in Chicago eingereicht", hieß es weiter.

Textgröße ändern: