Deutsche Tageszeitung - Zwei Tote und sieben Verletzte bei Unfall auf Bundesstraße bei Hannover

Zwei Tote und sieben Verletzte bei Unfall auf Bundesstraße bei Hannover


Zwei Tote und sieben Verletzte bei Unfall auf Bundesstraße bei Hannover
Zwei Tote und sieben Verletzte bei Unfall auf Bundesstraße bei Hannover / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem schweren Frontalzusammenstoß von zwei Autos auf einer Landstraße bei Hannover sind zwei Menschen getötet und sieben weitere teils lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte, geriet ein mit vier jungen Leuten besetzter Wagen am Mittwochabend bei Ronnenberg aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto, in dem fünf Menschen unterwegs waren.

Textgröße ändern:

Durch die Wucht des Zusammenpralls bei hohem Tempo starben demnach ein 17- und ein 18-Jähriger aus dem Verursacherauto. Dessen zunächst noch nicht genauer identifizierter junger Fahrer sowie ein weiterer 19-jähriger Insasse wurden lebensgefährlich verletzt. In dem entgegenkommenden Fahrzeug erlitten drei Mitfahrerinnen und Mitfahrer zwischen 37 und 76 Jahren schwere Verletzungen. Der 43-jährige Fahrer und ein zweijähriges Mädchen wurden leicht verletzt.

Laut Polizei hatte der Fahrer des entgegenkommenden Autos noch vergeblich versucht, dem Wagen der jungen Leute auszuweichen. Die Bundesstraße war bis in die Nacht hinein gesperrt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz, darunter auch drei Rettungshubschrauber. Die Polizei bat Zeugen um Hinweise.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Sachsen-Anhalt: Einziehung von Jagdschein bei AfD-Mitglied laut Gericht rechtens

Die Einziehung eines Jagdscheins und der Widerruf einer Waffenbesitzkarte bei zwei AfD-Mitgliedern ist aus Sicht des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Sachsen-Anhalt rechtens gewesen. Die Mitgliedschaft in dem vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt löse "die gesetzliche Regelvermutung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit" aus, wie ein OVG-Sprecher am Montag in Magdeburg mitteilte. Die Beschwerden der beiden Mitglieder wurden am Freitag Verfahren um vorläufigen Rechtsschutz zurückgewiesen.

Drei Jahre Haft für Hebamme aus Niedersachsen nach tödlich verlaufener Hausgeburt

Mehr als 16 Jahre nach dem Tod eines ungeborenen Babys bei einer Hausgeburt ist eine Hebamme in Niedersachsen wegen fahrlässiger Tötung zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das entschied das Landgericht Verden nach Angaben einer Sprecherin am Montag. Es war der dritte Prozess gegen die Frau, nachdem diese zuvor zwei Mal erfolgreich am Bundesgerichtshof Revision gegen Verurteilungen in dem Fall eingelegt hatte.

19 Jahre alter Vermisstenfall in Bayern geklärt: 39-Jährige wurde getötet

Die Polizei in Bayern hat nach fast 20 Jahren den Cold Case der vermissten Kerstin Lee Langley aufgeklärt. Zwei Männer und eine Frau sollen die damals 39-Jährige im Jahr 2007 gemeinschaftlich getötet haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Regensburg mit. Einer der Männer wurde festgenommen, der zweite ist mittlerweile verstorben. Der Haftbefehl gegen die 56 Jahre alte Frau sei außer Vollzug gesetzt worden.

Nach tödlicher Messerattacke in Seniorenheim: Verletzte Frauen außer Lebensgefahr

Nach einer tödlichen Messerattacke in einem Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen sind die beiden verletzten Bewohnerinnen außer Lebensgefahr. Die zunächst lebensgefährlich verletzte 83-Jährige und eine 81-Jährige, die schwere Verletzungen erlitten hatte, wurden am Wochenende operiert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Coesfeld und Münster mitteilten. Ein 72-Jähriger soll am Freitag eine 86-jährige Mitbewohnerin getötet und die beiden anderen Frauen schwer verletzt haben.

Textgröße ändern: