Deutsche Tageszeitung - Heftige Rauchentwicklung bei Großbrand im Berliner Stadtteil Wedding

Heftige Rauchentwicklung bei Großbrand im Berliner Stadtteil Wedding


Heftige Rauchentwicklung bei Großbrand im Berliner Stadtteil Wedding
Heftige Rauchentwicklung bei Großbrand im Berliner Stadtteil Wedding / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines Großbrands in einem Abrissgebäude mit heftiger Rauchentwicklung hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz für Teile Berlins eine Warnmeldung herausgegeben. Das Feuer bringe eine starke Rauchentwicklung mit sich, hieß es in der Sonntagfrüh veröffentlichten Warnung. Anwohner in den betroffenen Gebieten im Norden und im Zentrum der Hauptstadt sollten Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen abschalten.

Textgröße ändern:

Die Berliner Feuerwehr teilte im Onlinedienst Twitter mit, im Stadtteil Wedding sei in einem früheren Altenheim ein Feuer ausgebrochen. Dieses habe sich "trotz intensiver Brandbekämpfung" mit rund 100 Einsatzkräften auf 2000 Quadratmeter ausgedehnt. Aufgrund der "schwierigen Gegebenheiten" an dem Abrissgebäude könne "eine weitere Ausdehnung auf das restliche Dach nicht ausgeschlossen werden", warnte die Feuerwehr.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Erste französische Städte verhängen nächtliche Ausgangssperren

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Wie das Büro von Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, gelten diese unter anderem in der nördlichen Großstadt Lille von Montagabend um 20.00 Uhr bis Dienstagmorgen um 6.00 Uhr. Weitere Kommunen in der Region verhängten ähnliche Maßnahmen. Laut Lecornu sollen durch die lokalen Ausgangssperren Geschäfte vor Plünderungen geschützt werden.

Sachsen-Anhalt: Einziehung von Jagdschein bei AfD-Mitglied laut Gericht rechtens

Die Einziehung eines Jagdscheins und der Widerruf einer Waffenbesitzkarte bei zwei AfD-Mitgliedern ist aus Sicht des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Sachsen-Anhalt rechtens gewesen. Die Mitgliedschaft in dem vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt löse "die gesetzliche Regelvermutung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit" aus, wie ein OVG-Sprecher am Montag in Magdeburg mitteilte. Die Beschwerden der beiden Mitglieder wurden am Freitag Verfahren um vorläufigen Rechtsschutz zurückgewiesen.

Drei Jahre Haft für Hebamme aus Niedersachsen nach tödlich verlaufener Hausgeburt

Mehr als 16 Jahre nach dem Tod eines ungeborenen Babys bei einer Hausgeburt ist eine Hebamme in Niedersachsen wegen fahrlässiger Tötung zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das entschied das Landgericht Verden nach Angaben einer Sprecherin am Montag. Es war der dritte Prozess gegen die Frau, nachdem diese zuvor zwei Mal erfolgreich am Bundesgerichtshof Revision gegen Verurteilungen in dem Fall eingelegt hatte.

19 Jahre alter Vermisstenfall in Bayern geklärt: 39-Jährige wurde getötet

Die Polizei in Bayern hat nach fast 20 Jahren den Cold Case der vermissten Kerstin Lee Langley aufgeklärt. Zwei Männer und eine Frau sollen die damals 39-Jährige im Jahr 2007 gemeinschaftlich getötet haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Regensburg mit. Einer der Männer wurde festgenommen, der zweite ist mittlerweile verstorben. Der Haftbefehl gegen die 56 Jahre alte Frau sei außer Vollzug gesetzt worden.

Textgröße ändern: