Deutsche Tageszeitung - Berliner Zivilpolizisten erwischen Kollegen auf frischer Tat bei Drogenkauf

Berliner Zivilpolizisten erwischen Kollegen auf frischer Tat bei Drogenkauf


Berliner Zivilpolizisten erwischen Kollegen auf frischer Tat bei Drogenkauf
Berliner Zivilpolizisten erwischen Kollegen auf frischer Tat bei Drogenkauf / Foto: © AFP/Archiv

In Berlin haben Zivilpolizisten einen Kollegen während dessen Dienstzeit auf frischer Tat bei einem Drogenkauf erwischt. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag fiel der 47-jährige Beamte den Fahndern am Mittwochabend bei der Observation eines Autos auf, aus dem eine Frau in der Straße Unter den Linden in Berlin-Mitte Rauschgift verkaufte. Als sie den mutmaßlichen Käufer überprüften, stellten sie fest, dass es sich ebenfalls um einen Polizeibeamten handelte.

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Der zivil eingesetzte Polizist des Berliner Landeskriminalamts (LKA) räumte den Drogenkauf ein und übergab seinen Kollegen ein Gefäß, das mutmaßlich Kokain enthielt. Unmittelbar im Anschluss wurden die von dem Verdächtigen genutzten Diensträume durchsucht, wobei allerdings nichts gefunden wurde.

Wie die Polizei mitteilte, ermittelt jetzt eine spezielle LKA-Abteilung für Amtsdelikte gegen den Beamten. Parallel wurden dienstrechtliche Maßnahmen eingeleitet. Den Mann erwarten nach einer strafrechtlichen Aufarbeitung zudem disziplinarrechtliche Konsequenzen. Auch die mutmaßliche Verkäuferin wurde später überprüft. Gegen sie wird nun wegen Rauschgifthandels ermittelt.

(N.Loginovsky--DTZ)

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Erste französische Städte verhängen nächtliche Ausgangssperren

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Wie das Büro von Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, gelten diese unter anderem in der nördlichen Großstadt Lille von Montagabend um 20.00 Uhr bis Dienstagmorgen um 6.00 Uhr. Weitere Kommunen in der Region verhängten ähnliche Maßnahmen. Laut Lecornu sollen durch die lokalen Ausgangssperren Geschäfte vor Plünderungen geschützt werden.

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