Deutsche Tageszeitung - Jackpot in US-Lotterie auf Weltrekord von 1,6 Milliarden Dollar angewachsen

Jackpot in US-Lotterie auf Weltrekord von 1,6 Milliarden Dollar angewachsen


Jackpot in US-Lotterie auf Weltrekord von 1,6 Milliarden Dollar angewachsen
Jackpot in US-Lotterie auf Weltrekord von 1,6 Milliarden Dollar angewachsen / Foto: © AFP

In den USA ist der Jackpot der Lotterie Powerball auf 1,6 Milliarden Dollar angewachsen und damit zum weltweit größten Hauptpreis der Lotto-Geschichte geworden. Der Powerball-Jackpot sei jetzt der "größte jemals angebotene Lotto-Preis der Welt", erklärte der Lotterie-Betreiber vor der nächsten Ziehung am Samstagabend.

Textgröße ändern:

Der Jackpot ist beständig angewachsen, seit es Anfang August zuletzt einen Gewinner gegeben hatte. Seitdem gelang es in 39 Ziehungen keinem Spieler, sechs Richtige zu tippen.

Knackt ein Spieler den Jackpot am Samstagabend, winken ihm 1,6 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 1,64 Milliarden Euro. Er kann sich die Summe über einen Zeitraum von rund 30 Jahren auszahlen lassen - oder sich für eine Einmalzahlung von knapp 782,4 Millionen Dollar entscheiden.

Den bislang weltweit größten Jackpot der Geschichte in Höhe von 1,586 Milliarden Dollar hatten sich im Januar 2016 drei Powerball-Spieler geteilt. Der zweithöchste Jackpot - und der höchste, den ein einzelner Spieler gewann - hatte einen Wert von 1,537 Milliarden Dollar und wurde im Oktober 2018 bei der Lotterie Mega Millions geknackt.

Powerball-Lottoscheine kosten zwei Dollar und werden in 45 US-Bundesstaaten sowie dem Hauptstadtbezirk Washington DC, in Puerto Rico und auf den Amerikanischen Jungferninseln verkauft. Die Chance, den Jackpot zu knacken, liegt etwa bei eins zu 292 Millionen. Zum Vergleich: Das Risiko, in den USA von einem Blitz getroffen zu werden, liegt etwa bei eins zu einer Million.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Polizei in Hannover stoppt mit Messern bewaffnete Frau durch Schuss

Mit mindestens einem Schuss aus einer Dienstwaffe hat die Polizei in Hannover eine mit Messern bewaffnete Frau gestoppt. Die 30-Jährige sei mit zwei Messern auf Polizeikräfte zugegangen, teilten die Beamten in der niedersächsischen Hauptstadt am Dienstag mit. Sie reagierte demnach weder auf Ansprache noch auf den Einsatz von Pfefferspray. Die 30-Jährige wurde durch den Schusswaffeneinsatz verletzt, Lebensgefahr bestand nicht.

Mutmaßliche Ausspähaktion für Russland: BGH verlängert Untersuchungshaft

Mehr als ein halbes Jahr nach der Festnahme eines mutmaßlichen Russland-Spions in Nordrhein-Westfalen hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die Untersuchungshaft für den Ukrainer verlängert. Aus dem am Dienstag veröffentlichten Beschluss gehen auch Einzelheiten zu den Vorwürfen hervor. So soll der Mann vom russischen Geheimdienst damit beauftragt worden sein, Informationen über einen ukrainischen Soldaten zu sammeln, der wie er selbst vorübergehend in einer Flüchtlingsunterkunft in Attendorn wohnte. (Az. AK 50/26)

Niedersachsen: Autofahrer zweimal binnen weniger Stunden ohne Führerschein erwischt

Gleich zweimal binnen weniger Stunden ist in Niedersachsen ein Autofahrer ohne Führerschein erwischt worden. Bei der zweiten Kontrolle am Montagabend stand der 24-Jährige zudem deutlich unter dem Einfluss von Cannabis, wie die Polizei in Osnabrück am Dienstag mitteilte. Am Nachmittag war der Mann zunächst mit einem Auto unterwegs gewesen, dessen Frontscheibe stark beschädigt war.

Rathausbrand in Limoges bei Unruhen: Linksradikaler festgenommen

Drei Tage nach den landesweiten Ausschreitungen in Frankreich ist ein als linksradikaler Gefährder bekannter Mann im Zusammenhang mit dem Brand des Rathauses von Limoges festgenommen worden. Eine Anti-Terrorismus-Einheit übernahm die Ermittlungen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus informierten Kreisen erfuhr. Der 40-Jährige sei wegen Gewalt gegen Amtsträger als Gefährder registriert. Er lebe im benachbarten Département Creuse.

Textgröße ändern: