Deutsche Tageszeitung - 70-Jähriger in Ostsee von gestrandeter Segeljacht gerettet

70-Jähriger in Ostsee von gestrandeter Segeljacht gerettet


70-Jähriger in Ostsee von gestrandeter Segeljacht gerettet
70-Jähriger in Ostsee von gestrandeter Segeljacht gerettet / Foto: © AFP/Archiv

Einsatzkräfte haben in der Ostsee einen Mann von einer gestrandeten Segeljacht gerettet. Der 70-Jährige und sein unbeleuchtetes Boot wurden kurz vor Anbruch der Dunkelheit auf dem sogenannten Peenemünder Haken nahe der Insel Usedom von Beamten der Wasserschutzpolizei entdeckt, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Montagabend mitteilte. Demnach kam es am Sonntagabend zu dem Vorfall.

Textgröße ändern:

Die Streife der Wasserschutzpolizei stellte fest, dass alle Segel gesetzt waren, das Schiff aber offenbar gestrandet war. Die Einsatzkräfte gingen zunächst davon aus, dass sich niemand an Bord befand. Sie konnten das havarierte Boot wegen der einsetzenden Dunkelheit und schlechter Wetterbedingungen zunächst nicht erreichen. Wegen starken Winds war das Wasser rund 20 Zentimeter flacher als üblich.

Schließlich gelang es, an das Boot zu kommen - ein Freischleppen war nicht möglich. Ein Seenotretter entdeckte den ansprechbaren 70-Jährigen und half ihm, die Segel zu bergen und die Jacht zu sichern. Bei seinem Törn zog sich der Mann eine Kopfverletzung und eine Unterkühlung zu. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum er sich nicht auf Signale der Wasserschutzpolizei und der Retter meldete, war unklar.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Polizei in Hannover stoppt mit Messern bewaffnete Frau durch Schuss

Mit mindestens einem Schuss aus einer Dienstwaffe hat die Polizei in Hannover eine mit Messern bewaffnete Frau gestoppt. Die 30-Jährige sei mit zwei Messern auf Polizeikräfte zugegangen, teilten die Beamten in der niedersächsischen Hauptstadt am Dienstag mit. Sie reagierte demnach weder auf Ansprache noch auf den Einsatz von Pfefferspray. Die 30-Jährige wurde durch den Schusswaffeneinsatz verletzt, Lebensgefahr bestand nicht.

Mutmaßliche Ausspähaktion für Russland: BGH verlängert Untersuchungshaft

Mehr als ein halbes Jahr nach der Festnahme eines mutmaßlichen Russland-Spions in Nordrhein-Westfalen hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die Untersuchungshaft für den Ukrainer verlängert. Aus dem am Dienstag veröffentlichten Beschluss gehen auch Einzelheiten zu den Vorwürfen hervor. So soll der Mann vom russischen Geheimdienst damit beauftragt worden sein, Informationen über einen ukrainischen Soldaten zu sammeln, der wie er selbst vorübergehend in einer Flüchtlingsunterkunft in Attendorn wohnte. (Az. AK 50/26)

Niedersachsen: Autofahrer zweimal binnen weniger Stunden ohne Führerschein erwischt

Gleich zweimal binnen weniger Stunden ist in Niedersachsen ein Autofahrer ohne Führerschein erwischt worden. Bei der zweiten Kontrolle am Montagabend stand der 24-Jährige zudem deutlich unter dem Einfluss von Cannabis, wie die Polizei in Osnabrück am Dienstag mitteilte. Am Nachmittag war der Mann zunächst mit einem Auto unterwegs gewesen, dessen Frontscheibe stark beschädigt war.

Rathausbrand in Limoges bei Unruhen: Linksradikaler festgenommen

Drei Tage nach den landesweiten Ausschreitungen in Frankreich ist ein als linksradikaler Gefährder bekannter Mann im Zusammenhang mit dem Brand des Rathauses von Limoges festgenommen worden. Eine Anti-Terrorismus-Einheit übernahm die Ermittlungen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus informierten Kreisen erfuhr. Der 40-Jährige sei wegen Gewalt gegen Amtsträger als Gefährder registriert. Er lebe im benachbarten Département Creuse.

Textgröße ändern: