Deutsche Tageszeitung - Dieb will in Hannover gestohlene Lego-Figur von Darth Vader im Internet verkaufen

Dieb will in Hannover gestohlene Lego-Figur von Darth Vader im Internet verkaufen


Dieb will in Hannover gestohlene Lego-Figur von Darth Vader im Internet verkaufen
Dieb will in Hannover gestohlene Lego-Figur von Darth Vader im Internet verkaufen / Foto: © AFP/Archiv

Der Kontakt mit der dunklen Seite der Macht hat für einen Dieb Ermittlungen zur Folge: Wie die Polizei in Hannover am Donnerstag mitteilte, versuchte ein 52-Jähriger, eine zuvor von ihm selbst gestohlene Lego-Figur von Darth Vader im Internet zu verkaufen. Demnach hatte er die 1,35 Meter hohe Nachbildung der Figur aus den "Star Wars"-Filmen in der vergangenen Woche von der Laderampe eines Kaufhauses gestohlen und später im Netz zum Kauf angeboten.

Textgröße ändern:

Die Lego-Figur war in dem Kaufhaus in der Innenstadt ausgestellt worden und sollte am 24. November zurück zum Hersteller transportiert werden. In einem unbeobachteten Moment soll der 52-Jährige den Imperator mitgenommen haben.

Am Wochenende entdeckten Mitarbeiter der Firma, die mit dem Abbau beauftragt waren, den gestohlenen Darth Vader im Internet. Der Verkäufer aus Hannover wollte die Figur deutlich unter ihrem eigentlichen Wert von rund tausend Euro verkaufen.

Die Ermittler gaben sich daraufhin als Käufer aus und vereinbarten eine Übergabe an der Adresse des 52-Jährigen. Statt Geld erwartet den Mann nun ein Verfahren wegen Diebstahls. Darth Vader wartet bei der Polizei auf die Weiterreise zu seinem rechtmäßigen Besitzer.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten

US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, sagte Trump am Dienstag in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden.

Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Mailand schickt Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni 500 Soldaten in die Großstadt. Die Soldaten sollten bis Jahresende in Mailand bleiben und die Polizei unterstützen, erklärte Meloni am Dienstag nach einer Kabinettsitzung. "Es gibt das Recht zu demonstrieren, aber nicht, unsere Städte zu plündern", sagte die rechtsgerichtete Regierungschefin in einem Online-Video.

Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt

Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Textgröße ändern: