Deutsche Tageszeitung - 21-Jähriger nach Messerstecherei bei Volksfest in Berlin festgenommen

21-Jähriger nach Messerstecherei bei Volksfest in Berlin festgenommen


21-Jähriger nach Messerstecherei bei Volksfest in Berlin festgenommen
21-Jähriger nach Messerstecherei bei Volksfest in Berlin festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Gut sechs Monate nach einer tödlichen Messerstecherei auf einem Volksfest im Berliner Stadtteil Neukölln haben die Ermittler einen 21-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann befindet sich seit Donnerstag wegen Heimtückemordes in Untersuchungshaft, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte.

Textgröße ändern:

Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit Anderen am Abend des 30. Aprils - in der Walpurgisnacht - einen 25-Jährigen so schwer verletzt zu haben, dass dieser wenig später in einem Krankenhaus starb. Die Männer sollen demnach bei den sogenannten Neuköllner Maientagen im Volkspark Hasenheide in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein. Bei deren Eskalation sei – wohl durch den nun Inhaftierten – der 25-Jährige mit einem Messer niedergestochen worden.

Der nun Festgenommene war den Angaben zufolge zur Tatzeit noch 20 Jahre alt und damit im strafrechtlichen Sinne Heranwachsender. Nach ihm wurde bereits seit Ende Mai gefahndet. Er wurde festgenommen, als er am Mittwoch wieder nach Deutschland einreiste. Die weiteren Ermittlungen dauerten an.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten

US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, sagte Trump am Dienstag in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden.

Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Mailand schickt Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni 500 Soldaten in die Großstadt. Die Soldaten sollten bis Jahresende in Mailand bleiben und die Polizei unterstützen, erklärte Meloni am Dienstag nach einer Kabinettsitzung. "Es gibt das Recht zu demonstrieren, aber nicht, unsere Städte zu plündern", sagte die rechtsgerichtete Regierungschefin in einem Online-Video.

Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt

Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Textgröße ändern: