Deutsche Tageszeitung - Razzia wegen hunderter Tonnen illegaler Feuerwerkskörper

Razzia wegen hunderter Tonnen illegaler Feuerwerkskörper


Razzia wegen hunderter Tonnen illegaler Feuerwerkskörper
Razzia wegen hunderter Tonnen illegaler Feuerwerkskörper / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Razzia von deutschen und niederländischen Ermittlern wegen des illegalen Handels mit hunderten Tonnen Feuerwerkskörpern hat es am Dienstag mehrere Festnahmen gegeben. Die Festnahmen seien von den Ermittlern in den Niederlanden vollzogen worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Osnabrück. Auf deutscher Seite habe es keine Festnahmen gegeben - der Ermittlungsschwerpunkt liege im Nachbarland.

Textgröße ändern:

Der Einsatz zielte dem Sprecher zufolge auf die Bekämpfung des illegalen Handels von Feuerwerkskörpern. Unter Federführung der niederländischen Ermittler seien im Nachbarland sowie in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mehrere Objekte durchsucht worden. Die Razzia lief am Dienstag zunächst noch.

Die Tatverdächtigen waren demnach bereits seit gut einem Jahr beobachtet worden. Sie sollen in Asien im großen Stil Böller und Feuerwerkskörper bestellt haben. Auf deutscher Seite soll es vor allem in der Grenzregion Depots und teils auch Verkaufsstellen gegeben haben.

Schwerpunktmäßig sei der Verkauf in den Niederlanden und auf Onlineportalen erfolgt. Es sei davon auszugehen, dass mehrere hundert Tonnen Feuerwerkskörper beschlagnahmt würden, sagte der Polizeisprecher.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten

US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, sagte Trump am Dienstag in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden.

Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Mailand schickt Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni 500 Soldaten in die Großstadt. Die Soldaten sollten bis Jahresende in Mailand bleiben und die Polizei unterstützen, erklärte Meloni am Dienstag nach einer Kabinettsitzung. "Es gibt das Recht zu demonstrieren, aber nicht, unsere Städte zu plündern", sagte die rechtsgerichtete Regierungschefin in einem Online-Video.

Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt

Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Textgröße ändern: