Deutsche Tageszeitung - Freigelassener Serienmörder Charles Sobhraj nach Frankreich zurückgekehrt

Freigelassener Serienmörder Charles Sobhraj nach Frankreich zurückgekehrt


Freigelassener Serienmörder Charles Sobhraj nach Frankreich zurückgekehrt
Freigelassener Serienmörder Charles Sobhraj nach Frankreich zurückgekehrt / Foto: © AFP

Der nach fast 20 Jahren Haft in Nepal freigelassene französische Serienmörder Charles Sobhraj ist nach Frankreich zurückgekehrt. Er traf am Samstagmorgen am Pariser Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle ein, berichtete ein AFP-Reporter. Im Flugzeug hatte er dem mitreisenden Journalisten gesagt, er sei "unschuldig".

Textgröße ändern:

Der in der Netflix-Serie "Die Schlange" porträtierte 78-Jährige war am Freitag aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Gefängnis in Nepal freigekommen. Das Oberste Gericht ordnete zudem seine Abschiebung nach Frankreich an.

Sobhraj hatte in den 70er Jahren in Asien zahlreiche Menschen getötet. Er wird mit mehr als 20 Morden in Verbindung gebracht. In Nepal saß er seit 2003 wegen der Ermordung von zwei nordamerikanischen Touristen in Haft. Davor hatte er schon zwei Jahrzehnte in indischer Haft verbracht.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nordrhein-Westfalen: 88-Jähriger stirbt nach Sturz mit Krankenfahrstuhl in Kanal

In Nordrhein-Westfalen ist ein 88-Jähriger nach einem Sturz mit einem Krankenfahrstuhl in einen Kanal ums Leben gekommen. Wie es zu dem Unfall kam, war noch unklar, wie die Polizei in Steinfurt am Mittwoch mitteilte. Der Mann sei am Dienstag in Rheine mit einer Gruppe unterwegs gewesen und dabei in den Dortmund-Ems-Kanal gestürzt.

Australische Abgeordnete verliert nach Angriff mit Fahrzeug auch ihr zweites Bein

Die bei einem Angriff mit einem Fahrzeug am Montag lebensgefährlich verletzte australische Abgeordnete Helen Haines hat nun auch ihr zweites Bein verloren. Ihr Mann sagte am Mittwoch vor Journalisten, dass nach dem Verlust ihres linken Beins infolge des Angriffs auch das rechte Bein amputiert werden musste.

Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten

US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, sagte Trump am Dienstag in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden.

Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Mailand schickt Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni 500 Soldaten in die Großstadt. Die Soldaten sollten bis Jahresende in Mailand bleiben und die Polizei unterstützen, erklärte Meloni am Dienstag nach einer Kabinettsitzung. "Es gibt das Recht zu demonstrieren, aber nicht, unsere Städte zu plündern", sagte die rechtsgerichtete Regierungschefin in einem Online-Video.

Textgröße ändern: