Deutsche Tageszeitung - Krankenkassenmitarbeiterin lotst Retter per Telefon zu hilflosem Senioren

Krankenkassenmitarbeiterin lotst Retter per Telefon zu hilflosem Senioren


Krankenkassenmitarbeiterin lotst Retter per Telefon zu hilflosem Senioren
Krankenkassenmitarbeiterin lotst Retter per Telefon zu hilflosem Senioren / Foto: © AFP/Archiv

Eine Krankenkassenmitarbeiterin hat Rettungskräfte im niedersächsischen Cuxhaven durch ihre "telefonische Aufklärung" zu einem hilflosen Senioren gelotst. Der Mann erlitt nach Angaben der Polizei vom Donnerstag während eines Telefonats mit der 21-Jährigen einen medizinischen Notfall. An der hinterlegten Adresse in einem Mehrfamilienhaus war er von den Helfern aber nicht zu lokalisieren, weil er dort nicht offiziell gemeldet war.

Textgröße ändern:

Auch Nachbarn konnten nicht weiterhelfen, wie die Beamtinnen und Beamten in Cuxhaven berichteten. Deshalb hielt die Mitarbeiterin der Kasse die ganze Zeit eine Telefonverbindung in die Wohnung des Senioren wie auch zur Polizei aufrecht, während Einsatzkräfte vor Ort von Tür zu Tür gingen und lautstark klopften.

Auf diese Weise konnte sie zurückmelden, wann die Helfer vor der richtigen Wohnung standen. Die Feuerwehr öffnete die Tür. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte den gestürzten älteren Mann, der jedoch ansprechbar war. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei am Dienstag.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Trump: In Russland inhaftierter US-Bürger Hubbard ohne Gegenleistung freigelassen

Der aus einem russischen Gefängnis freigelassene US-Bürger Stephen Hubbard ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ohne Gegenleistung freigekommen und befindet sich auf dem Weg in die USA. "Stephan ist unterwegs nach Hause und wird bald bei seiner Familie sein", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte die Freilassung am Morgen in St. Petersburg verkündet.

Niedersachsens AfD-Chef Schledde in Zusammenhang mit Parteispenden angeklagt

Der niedersächsische AfD-Chef Ansgar Schledde soll gegen das Parteiengesetz verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft Hannover erhob deshalb nach Angaben vom Mittwoch Anklage gegen den 49-Jährigen. Sie wirft ihm vor, als Spenden einzustufende Zahlungen in Höhe von knapp 45.000 Euro nicht sofort weitergeleitet zu haben. Zudem habe er im Rechenschaftsbericht der Bundes-AfD falsche Angaben zur Höhe der Spenden an den Landesverband erwirkt.

Ein Toter nach Explosion in Gewerbegebiet in Nordrhein-Westfalen

Nach einer Explosion auf einem Betriebsgelände in Bochum hat die Polizei einen Toten entdeckt. Die Identität des Manns war noch unklar, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilte. Ein Zeuge hatte demnach am Morgen eine Explosion auf dem Betriebsgelände im Bochumer Norden gemeldet. Der Tote wurde außerhalb des Geländes gefunden.

Mitbewohner getötet: Dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie in Rheinland-Pfalz

Weil er seinen WG-Mitbewohner tötete, hat das Landgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz die dauerhafte Unterbringung eines 38-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie einer Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Demnach wurde das Urteil am Dienstag verkündet.

Textgröße ändern: