Deutsche Tageszeitung - Polizei in Brandenburg beendet Spritztour von drei Jugendlichen in Auto

Polizei in Brandenburg beendet Spritztour von drei Jugendlichen in Auto


Polizei in Brandenburg beendet Spritztour von drei Jugendlichen in Auto
Polizei in Brandenburg beendet Spritztour von drei Jugendlichen in Auto / Foto: © AFP/Archiv

Die Polizei in Brandenburg hat die Spritztour eines unter Drogen stehenden 14-Jährigen und zweier weiterer Jugendlicher mit einem Auto beendet. Der in Teschendorf am Steuer erwischte 14-Jährige wurde positiv auf Amphetamin getestet, wie das Polizeipräsidium in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Demnach hatte sich die Mutter einer Zwölfjährigen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am Mittwochabend bei den Beamten gemeldet, nachdem das Kind unerlaubt mit dem Auto der Familie das Grundstück verlassen hatte. Eine Suche ergab, dass sie sich mit zwei weiteren Jugendlichen mittlerweile in Brandenburg aufhielt.

Auf der Bundesstraße 96 in Teschendorf war die Spritztour schließlich zu Ende. Der 14-Jährige und sein 16-jähriger Beifahrer waren der Polizei bereits bekannt. Sie kamen zunächst in Gewahrsam, gegen sie wird nun ermittelt. Die Zwölfjährige wurde ihren Eltern übergeben. Das Auto blieb bei der Spritztour unbeschädigt.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

13-Jährige geschwängert: Sechseinhalb Jahre Haft in Kölner Missbrauchsprozess

In einem Prozess um sexuellen Missbrauch einer 13-Jährigen ist ein Mann vom Landgericht Köln zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde am Mittwoch des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Laut Anklage soll der 31-Jährige mit dem Mädchen eine Art partnerschaftliche Beziehung geführt haben.

Textgröße ändern: