Deutsche Tageszeitung - Konstanzer Wasserschutzpolizei fahndet in Albanien nach gestohlenen Bootsmotoren

Konstanzer Wasserschutzpolizei fahndet in Albanien nach gestohlenen Bootsmotoren


Konstanzer Wasserschutzpolizei fahndet in Albanien nach gestohlenen Bootsmotoren
Konstanzer Wasserschutzpolizei fahndet in Albanien nach gestohlenen Bootsmotoren / Foto: © AFP/Archiv

Die Konstanzer Wasserschutzpolizei hat bei einem Einsatz in Albanien mehrere gestohlene Außenbordmotoren ausfindig gemacht. Das baden-württembergische Kompetenzzentrum Bootskriminalität habe sich im November an einer Fahndungsaktion im Rahmen eines von Italien koordinierten EU-Projekts zur Kriminalitätsbekämpfung beteiligt, teilten das Polizeipräsidium Einsatz und das Landeskriminalamt am Mittwoch in Stuttgart mit. An der gesamten albanischen Küste zwischen der Grenze zu Montenegro und der zu Griechenland sei nach gestohlenen Booten und Zubehör gefahndet worden.

Textgröße ändern:

Auch Polizisten aus Albanien, Montenegro und den Niederlanden seien dabei gewesen. Bei der Fahndung seien vier Außenbordmotoren und ein Jetski beschlagnahmt worden, die in Griechenland gestohlen worden seien. Das Kompetenzzentrum habe außerdem in 22 weiteren Fällen Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt gehe es um Vermögenswerte von 174.000 Euro, hieß es weiter.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Textgröße ändern: