Deutsche Tageszeitung - US-Regierung verklagt Google wegen Monopolvorwürfen bei Online-Werbung

US-Regierung verklagt Google wegen Monopolvorwürfen bei Online-Werbung


US-Regierung verklagt Google wegen Monopolvorwürfen bei Online-Werbung
US-Regierung verklagt Google wegen Monopolvorwürfen bei Online-Werbung / Foto: © AFP/Archiv

Die US-Regierung hat den Internetriesen Google wegen des Vorwurfs von Wettbewerbsverstößen bei Online-Werbung verklagt. In der am Dienstag bei einem Bundesgericht eingereichten Klage werfen die Regierung und mehrere Bundesstaaten dem Konzern vor, eine "Monopol"-Stellung in dem Segment aufgebaut zu haben und zu missbrauchen.

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"Google missbraucht seine Monopolmacht, um Website-Herausgeber und Werbekunden zu benachteiligen, die es wagen, konkurrierende Werbetechprodukte bei der Suche nach höherer Qualität oder niedrigeren Kosten zu nutzen", heißt es in der Klageschrift.

"Google nutzt seine Dominanz bei digitaler Werbetechnologie, um mehr Transaktionen zu seinen eigenen Werbetechprodukten zu leiten, wo es erhöhte Gebühren einzieht, um seine eigenen Taschen auf Kosten von Werbekunden und Herausgebern zu füllen, denen es angeblich dient."

Googles Plan sei "einfach aber effektiv" gewesen, heißt es in der Klage weiter. Der Suchmaschinen-Gigant habe Wettbewerber durch eine Reihe von Aufkäufen "neutralisiert oder eliminiert". Seine Macht habe der Konzern dann genutzt, um Herausgeber und Werbekunden zu "zwingen", seine Produkte zu nutzen - und zugleich deren Möglichkeiten behindert, auf Produkte der Konkurrenz zurückzugreifen.

Die US-Regierung hatte Google bereits 2020 wegen des Vorwurfs der "illegalen" Monopolbildung bei Internet-Suchmaschinen verklagt. In den USA wird die Marktmacht von Internet-Riesen wie Google, Facebook und Amazon schon seit Jahren mit zunehmendem Argwohn betrachtet.

(M.Dorokhin--DTZ)

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