Deutsche Tageszeitung - Mutmaßlicher Todesschütze von Nürnberg in Italien festgenommen

Mutmaßlicher Todesschütze von Nürnberg in Italien festgenommen


Mutmaßlicher Todesschütze von Nürnberg in Italien festgenommen
Mutmaßlicher Todesschütze von Nürnberg in Italien festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Ein Mann, der im Oktober in Nürnberg einen anderen Mann erschossen haben soll, ist in Italien festgenommen worden. Der Verdächtige sei in Rimini entdeckt worden, sagte eine Sprecherin der Nürnberger Polizei am Sonntag, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Zuerst hatte "Bild" über die Festnahme berichtet.

Textgröße ändern:

Demnach soll der 28-Jährige im Oktober vor einem Restaurant im Stadtteil Südstadt auf zwei Männer geschossen haben, von denen einer starb. Im gesamten Schengenraum sei nach dem Tatverdächtigen gesucht worden. Er habe sich unter falscher Identität in einem Hotel in Rimini versteckt. Dort habe die Polizei gefälschte Dokumente, eine Pistole und Munition gefunden.

Einer Mitteilung der Polizei in Nürnberg zufolge fand die Festnahme schon am Donnerstag statt. Die Ermittler wollten am Montag bei einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten bekanntgeben.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Textgröße ändern: