Deutsche Tageszeitung - Ermittler prüfen Zusammenhänge zwischen getöteten Frauen bei Schwäbisch Hall

Ermittler prüfen Zusammenhänge zwischen getöteten Frauen bei Schwäbisch Hall


Ermittler prüfen Zusammenhänge zwischen getöteten Frauen bei Schwäbisch Hall
Ermittler prüfen Zusammenhänge zwischen getöteten Frauen bei Schwäbisch Hall / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund einer Frauenleiche in Michelbach bei Schwäbisch Hall prüfen die Ermittler Medienberichten zufolge Verbindungen zu zwei weiteren Todesfällen. Staatsanwalt Harald Lustig sagte am Sonntag dem Südwestrundfunk, eine "derartige Häufung von Tötungsdelikten" sei für die Region nicht üblich. Zudem handle es sich bei allen Opfern um ältere Damen, und die Tatorte seien nahe beieinander. Zuerst hatte "Bild" darüber berichtet.

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Wie die Polizei in Aalen und die Staatsanwaltschaft Heilbronn bereits am Donnerstag mitteilten, war eine 89 Jahre alte Frau am Mittwochabend tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Es hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass sie gewaltsam zu Tode gekommen sei. Die Ermittlungen habe die sogenannte "Soko Höhe" übernommen, die bereits im Dezember nach einem Tötungsdelikt an einer 77-Jährigen in Schwäbisch Hall gegründet wurde.

Die Soko sei personell aufgestockt worden. Mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten wollten die Ermittler nicht ausschließen. Staatsanwalt Lustig sagte "Bild" nun außerdem, es ergebe sich automatisch, dass auch ein dritter Fall von 2020 mit "auf dem Schirm" sei und Parallelen zusammengeführt würden. Damals wurde eine 94-Jährige in Schwäbisch Hall getötet.

(V.Sørensen--DTZ)

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