Deutsche Tageszeitung - Zahl der Toten beim Anschlag auf Polizei-Moschee in Peshawar steigt auf 89

Zahl der Toten beim Anschlag auf Polizei-Moschee in Peshawar steigt auf 89


Zahl der Toten beim Anschlag auf Polizei-Moschee in Peshawar steigt auf 89
Zahl der Toten beim Anschlag auf Polizei-Moschee in Peshawar steigt auf 89 / Foto: © Pakistan's Police Department/AFP

Nach dem Anschlag auf eine Moschee auf dem Gelände eines Polizeipräsidiums im Nordwesten Pakistans ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Rettungskräfte in Peshawar berichteten am Dienstag, über Nacht hätten Helfer mindestens neun weitere Leichen aus den Trümmern der Moschee geborgen. Krankenhaussprecher Muhammad Asim Khan sagte der AFP, die Zahl der Toten in Peshawar liege mittlerweile bei 89.

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Weitere 150 Personen wurden laut Angaben von Behörden bei dem Anschlag verletzt. Rettungskräfte wollen am Dienstag den letzten Teil des eingestürzten Dachs der Moschee abtragen, haben jedoch wenig Hoffnung, auf weitere Überlebende zu stoßen.

Der Anschlag war am Montag während des Nachmittagsgebets in der Moschee in der nahe der afghanischen Grenze gelegenen Stadt verübt worden. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Bei den Opfern handelt es sich hauptsächlich um Polizisten. Zwischen 300 und 400 Personen hatten sich laut dem Polizeichef der Stadt Peshawar, Muhammad Ijaz Khan, zu den Gebeten versammelt, als eine Explosion das Dach und Teile der Wände am Montag zum Einsturz brachte.

Das Polizeipräsidium von Peshawar ist einer der am stärksten gesicherten Orte der Millionenstadt. In dem Gebäude sind Büros des Geheimdienstes und der Anti-Terror-Einsatzkräfte untergebracht. In den vergangenen Monaten hatte es in Peshawar wiederholt Angriffe insbesondere auf Sicherheitskräfte gegeben.

Sowohl die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) als auch der pakistanische Zweig der radikalislamischen Taliban, der unter dem Namen Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) firmiert, sind in der Region aktiv. Die TTP hat die Verantwortung für den Anschlag am Dienstag in einer Stellungnahme zurückgewiesen.

(V.Varonivska--DTZ)

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