Deutsche Tageszeitung - Reisebus stürzt auf Autobahn in Sachsen-Anhalt um - 35 Verletzte

Reisebus stürzt auf Autobahn in Sachsen-Anhalt um - 35 Verletzte


Reisebus stürzt auf Autobahn in Sachsen-Anhalt um - 35 Verletzte
Reisebus stürzt auf Autobahn in Sachsen-Anhalt um - 35 Verletzte / Foto: © AFP/Archiv

Auf der Autobahn 2 in Sachsen-Anhalt ist in der Nacht zum Freitag ein Reisebus umgestürzt. Bei dem Unfall seien 35 Menschen verletzt worden, sechs von ihnen schwer, teilte die Polizei in Magdeburg mit. 29 weitere Insassen seien vor Ort ambulant behandelt worden. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt, die Unfallursache war zunächst unklar. Unter den Schwerverletzten war auch der 57-jährige Fahrer des polnischen Reisebusses.

Textgröße ändern:

Das Unglück ereignete sich gegen 03.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Irxleben und Bornstedt in Fahrtrichtung Hannover. Der Bus kam nach Polizeiangaben nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Seitengraben auf dem Dach liegen. Er sollte mit einem Kran geborgen werden.

Die A2 wurde in Richtung der niedersächsischen Landeshauptstadt voll gesperrt, die Sperrung sollte wahrscheinlich noch bis zum Mittag andauern. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Irxleben abgeleitet. Die unverletzten und leicht verletzten Insassen wurden von einem Ersatzbus abgeholt.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate

Nach dem Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen dringend zu diesem Schritt geraten. Zudem rieten sie zur "umgehenden" Installation eines Sicherheitsupdates. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers warnte auch Nutzer vor kompromittierten Websites.

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: