Deutsche Tageszeitung - Südafrikanischer Rapper AKA vor Restaurant erschossen

Südafrikanischer Rapper AKA vor Restaurant erschossen


Südafrikanischer Rapper AKA vor Restaurant erschossen
Südafrikanischer Rapper AKA vor Restaurant erschossen / Foto: © AFP/Archiv

Einer der bekanntesten Rapper Südafrikas, der als AKA aufgetretene Musiker Kiernan Forbes, ist in Durban im Südosten des Landes erschossen worden. "Mit großer Trauer bestätigen wir den Tod unseres geliebten Sohnes", erklärten die Eltern des Künstlers, Tony und Lynn Forbes, am Samstag im Onlinedienst Twitter.

Textgröße ändern:

Kiernan Forbes wurde am Freitagabend zusammen mit einem anderen Mann erschossen, als beide von einem Restaurant zu ihrem Auto gingen. Zwei bewaffnete Verdächtige seien von der anderen Straßenseite auf sie zugekommen und hätten aus nächster Nähe auf sie geschossen, teilte die Polizei mit. Das Motiv für die Gewalttat war zunächst unklar.

Der 35 Jahre alte Kiernan Forbes hat zahlreiche Preise in Südafrika gewonnen. Er wurde einmal für einen MTV Europe Music Award und mehrfach für einen BET-Award in den Vereinigten Staaten nominiert. Südafrika hat eine der höchsten Mordraten der Welt. Viele Menschen haben zu ihrem persönlichen Schutz einen Waffenschein, allerdings sind zahlreiche Waffen illegal im Umlauf.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate

Nach dem Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen dringend zu diesem Schritt geraten. Zudem rieten sie zur "umgehenden" Installation eines Sicherheitsupdates. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers warnte auch Nutzer vor kompromittierten Websites.

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: