Deutsche Tageszeitung - Nach Fund von toter 42-Jähriger in Rendsburg Angehöriger festgenommen

Nach Fund von toter 42-Jähriger in Rendsburg Angehöriger festgenommen


Nach Fund von toter 42-Jähriger in Rendsburg Angehöriger festgenommen
Nach Fund von toter 42-Jähriger in Rendsburg Angehöriger festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund der Leiche einer vermissten 42 Jahre alten Frau in Rendsburg hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 60 Jahre alten Familienangehörigen der Toten, teilten die Polizei Rendsburg und Staatsanwaltschaft Kiel am Sonntag mit. Der Mann sollte noch im Tagesverlauf dem Haftrichter vorgeführt werden.

Textgröße ändern:

Die 42-Jährige wurde seit zehn Tagen vermisst. Spaziergänger hatten am Samstag ihre Leiche in der Feldmark bei Klein Bennebek entdeckt. Der Polizei zufolge dürfte die Frau gewaltsam zu Tode gekommen sein, ein Obduktionsergebnis zur genauen Todesursache steht aber noch aus.

Bis in der Nacht zu Sonntag sicherten Beamte der Mordkommission und Spurensicherung am Fundort der Leiche Spuren, auch verschiedene Polizeieinheiten und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Börm waren im Einsatz.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate

Nach dem Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen dringend zu diesem Schritt geraten. Zudem rieten sie zur "umgehenden" Installation eines Sicherheitsupdates. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers warnte auch Nutzer vor kompromittierten Websites.

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: