Deutsche Tageszeitung - US-Bahngesellschaft muss nach Zugunglück für Kosten der Säuberung aufkommen

US-Bahngesellschaft muss nach Zugunglück für Kosten der Säuberung aufkommen


US-Bahngesellschaft muss nach Zugunglück für Kosten der Säuberung aufkommen
US-Bahngesellschaft muss nach Zugunglück für Kosten der Säuberung aufkommen / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Entgleisung eines mit giftigen Chemikalien beladenen Güterzugs im US-Bundesstaat Ohio haben die Behörden die Bahngesellschaft Norfolk Southern angewiesen, für die Kosten der Säuberungsarbeiten aufzukommen. "Norfolk Southern wird zahlen für die Säuberung der Schweinerei, die sie angerichtet haben, und für das Trauma, das sie dieser Gemeinde zugefügt haben", erklärte der Leiter der Umweltschutzbehörde EPA, Michael Regan, am Dienstag.

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Laut der verbindlichen EPA-Anordnung muss Norfolk Southern verschmutzte Böden und verseuchte Wasserquellen identifizieren und säubern. Auch muss das Unternehmen der EPA die Kosten für die Säuberung von Häusern und Geschäften in der betroffenen Gemeinde East Palestine erstatten. Sollte die Bahngesellschaft die Umweltschäden nicht beseitigen, werde die EPA die Arbeiten übernehmen und von Norfolk Southern das "Dreifache" der Kosten zurückverlangen, erklärte die Behörde.

Der Güterzug war am 3. Februar in East Palestine entgleist. Es brach ein großes Feuer aus, giftige Gase gelangten in die Umwelt. Der Güterzug hatte unter anderem die als krebserregend eingestufte Chemikalie Vinylchlorid transportiert.

Die Behörden beteuern zwar, Tests hätten ergeben, dass Luft und Wasser in der Region sicher seien. Viele Anwohner aber sind skeptisch und führen unter anderem Kopfschmerzen auf das Unglück zurück. Nach der Zugentgleisung war der Druck auf die Regierung von Präsident Joe Biden gewachsen, energischer einzuschreiten.

(I.Beryonev--DTZ)

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