Deutsche Tageszeitung - Nintendo-Switch-Besitzer in Europa erhalten Sonderrecht auf Reparaturen

Nintendo-Switch-Besitzer in Europa erhalten Sonderrecht auf Reparaturen


Nintendo-Switch-Besitzer in Europa erhalten Sonderrecht auf Reparaturen
Nintendo-Switch-Besitzer in Europa erhalten Sonderrecht auf Reparaturen / Foto: © AFP/Archiv

Besitzer der Spielkonsole Nintendo Switch in Europa erhalten ein Sonderrecht für kostenlose Reparaturen. Das hat die EU-Kommission nach eigenen Angaben wegen eines "wiederholt auftretenden technischen Problems mit reaktionsunfähigen Kontrollern" mit dem japanischen Hersteller der Konsole ausgehandelt. Nintendo erklärte am Dienstag, Nutzer in der EU, der Schweiz und in Großbritannien könnten defekte Spielkonsolen in Reparaturzentren des Unternehmens "kostenlos" und "bis auf Weiteres" reparieren lassen.

Textgröße ändern:

Die europäische Verbraucherorganisation Beuc hatte sich wegen des technischen Problems an die Kommission gewandt. Unter Nintendo-Spielern ist dieses als "Joy-Con Drift" bekannt: Die Kontroller reagieren dann nicht mehr und Spielfiguren "driften" über den Bildschirm. Nach Angaben der Verbraucherschützer sind neun von zehn Spielkonsolen innerhalb der ersten zwei Jahre von dem Defekt betroffen.

Wie Nintendo erklärte, gilt das Recht auf Reparatur über die 24-monatige Herstellergarantie hinaus und auch dann, wenn die Geräte bereits deutliche Gebrauchsspuren aufweisen.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: