Deutsche Tageszeitung - Mindestens vier Tote bei Lawinenunglück in französischen Alpen

Mindestens vier Tote bei Lawinenunglück in französischen Alpen


Mindestens vier Tote bei Lawinenunglück in französischen Alpen
Mindestens vier Tote bei Lawinenunglück in französischen Alpen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Lawinenglück in den französischen Alpen sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen würden vermisst, teilte die Staatsanwaltschaft in Bonneville am Sonntagabend mit. Laut der Präfektur des Verwaltungsbezirks Haute-Savoie wurde ein Mensch verletzt, acht Menschen hätten das Unglück unversehrt überstanden. Am Abend wurde die Suche nach den Vermissten unterbrochen, sie sollte am Montagmorgen fortgesetzt werden.

Textgröße ändern:

Das Unglück ereignete sich am Sonntagvormittag am Armancette-Gletscher. Der Gletscher liegt in der Gemeinde Contamines-Montjoie nahe des Montblanc. Wie die nationale Gewerkschaft der Bergführer mitteilte, handelt es sich bei zwei der Toten um Bergführer. Eine Lawinenwarnung hatte es nicht gegeben.

Die Rettungsteams setzten bei der Suche nach Verschütteten auch Hubschrauber und Spürhunde ein. Der französische Präsident Emmanuel Macron schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: