Deutsche Tageszeitung - Mutter nach Fund zweier toter Kinder in Hockenheim in Untersuchungshaft

Mutter nach Fund zweier toter Kinder in Hockenheim in Untersuchungshaft


Mutter nach Fund zweier toter Kinder in Hockenheim in Untersuchungshaft
Mutter nach Fund zweier toter Kinder in Hockenheim in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund zweier toter Kinder in einer Wohnung im baden-württembergischen Hockenheim ist deren Mutter in Untersuchungshaft genommen worden. Eine Richterin erließ am Montag einen Haftbefehl wegen Mordverdachts gegen die 43-Jährige, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Mannheim mitteilten.

Textgröße ändern:

Die Behörden hatten am Sonntagabend den Fund der sieben und neun Jahre alten Kinder bekannt gegeben. Zuerst war nur von einer Angehörigen die Rede, welche noch am Tatort vorläufig festgenommen worden sei. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft nun erklärten, handelt es sich dabei um die Mutter der Kinder.

Diese hatte sich demnach schriftlich beim Polizeirevier Hockenheim gemeldet und angegeben, "etwas Schlimmes" getan zu haben. Woraufhin die Beamten dann die toten Kinder in der Wohnung fanden. Die Ermittlungen zum Tatablauf dauerten am Montag noch an. Die Ergebnisse einer angeordneten Obduktion standen noch aus.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: