Deutsche Tageszeitung - Razzia bei Jugendlichen in Niedersachsen wegen organisiertem Onlinebetrugs

Razzia bei Jugendlichen in Niedersachsen wegen organisiertem Onlinebetrugs


Razzia bei Jugendlichen in Niedersachsen wegen organisiertem Onlinebetrugs
Razzia bei Jugendlichen in Niedersachsen wegen organisiertem Onlinebetrugs / Foto: © AFP/Archiv

Mit einer Razzia sind Ermittler am Freitag in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gegen eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wegen des Vorwurfs des organisierten Betrugs vorgegangen. Die acht Verdächtigen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren sollen bundesweit einen Schaden von mehr als hunderttausend Euro verursacht haben, wie die Polizei in Wolfsburg mitteilte.

Textgröße ändern:

Über Phishingmails, mit denen Daten abgefangen wurden, sollen sie an die Bankdaten ihrer Opfer gekommen sein. Damit wurden Zahlungen und Geldabhebungen veranlasst. Über das Ausmaß der kriminellen Energie und der "Abgebrühtheit" bei den Taten seien die Beamten erstaunt gewesen, hieß es im Polizeibericht.

Bei der Razzia wurden sieben Objekte im niedersächsischen Helmstedt und eines in Sachsen-Anhalt durchsucht. Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem Waffen und mehrere Computer. Alle Verdächtigen befinden sich auf freiem Fuß.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: